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General Mills Aktie: Dana McNabb neue COO ab Juni

General Mills ernennt Dana McNabb zur neuen COO und plant den Verkauf des Brasilien-Geschäfts. Die Aktie fällt auf ein neues Tief, während Analysten die Kursziele senken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dana McNabb wird neue COO
  • Verkauf von Brasilien-Marken geplant
  • Aktie erreicht neues Tief
  • Analysten senken Kursziele

Schwache Kurse, aber große Versprechen für das Jahresende. Bei General Mills klaffen die Erwartungen des Managements und die Realität an der Börse derzeit weit auseinander. Während die Aktie auf ein neues Tief abrutscht, ordnet der Lebensmittelkonzern seine Führungsebene neu und strafft das globale Portfolio.

Neue operative Chefin und Portfolio-Umbau

Ab dem 1. Juni 2026 übernimmt Dana McNabb die Rolle der Chief Operating Officer. Sie verantwortete zuletzt das nordamerikanische Einzelhandels- und Tiernahrungsgeschäft. Künftig kontrolliert sie alle operativen Segmente sowie globale Schlüsselfunktionen wie Lieferketten und Digitalisierung. Parallel dazu binden Aktienpakete den Finanzchef Kofi A. Bruce und den Digitalchef Jaime Montemayor langfristig an das Unternehmen.

Auf der Verkaufsliste steht derweil das Brasilien-Geschäft. General Mills plant die Veräußerung lokaler Marken wie Yoki und Kitano an das Unternehmen 3corações. Im abgelaufenen Geschäftsjahr trug diese Sparte rund 350 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Der geplante Deal soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und die operative Marge des Gesamtkonzerns stärken.

Hoffnung ruht auf dem vierten Quartal

Die operative Wende muss bald folgen. Am 1. Juli 2026 präsentiert General Mills die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal. Konzernchef Jeff Harmening erwartet für diesen Zeitraum spürbare Verbesserungen. Favorable Kalendereffekte durch eine zusätzliche Berichtswoche und eine Stabilisierung der Marktanteile sollen das Ergebnis wieder wachsen lassen.

Für das Gesamtjahr 2026 bleibt die Prognose unverändert. Der organische Nettoumsatz dürfte leicht sinken. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich um 16 bis 20 Prozent zurückgehen.

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Analysten kürzen ihre Kursziele

Am Aktienmarkt dominiert Skepsis. Am 16. Mai fiel das Papier auf ein neues Tief von 32,91 US-Dollar. Auf Sicht von drei Monaten verlor der Titel rund ein Drittel an Wert.

Mehrere Investmentbanken passten ihre Erwartungen zuletzt nach unten an und verwiesen auf schwächere Wachstumsaussichten:

  • Piper Sandler: Kursziel von 45 auf 41 US-Dollar gesenkt (Rating: Overweight).
  • Barclays: Kursziel von 41 auf 36 US-Dollar gesenkt (Rating: Equal Weight).
  • TD Cowen: Kursziel von 37 auf 32 US-Dollar gesenkt (Rating: Hold).

Besonderes Augenmerk liegt nun auf der Tiernahrungssparte. Hier kämpft General Mills mit hohen Lagerbeständen im Einzelhandel, da sich die Nachfrage zunehmend in Richtung Online-Handel verschiebt. Ob die geplanten Werbeaktionen im Mai ausreichen, um das Volumen wieder anzukurbeln, zeigt sich spätestens bei der Bilanzvorlage Anfang Juli.

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