Figma hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen den Ton an den SaaS-Märkten spürbar aufgehellt. Das Wachstum zieht wieder an, und ausgerechnet die KI-Funktionen, die viele Anleger zuletzt eher als Kostenfaktor gesehen hatten, liefern nun messbare Erlöse.
Wachstum kommt zurück
Im ersten Quartal 2026 steigerte Figma den Umsatz um 46 Prozent auf 333,4 Millionen Dollar. Damit lag der Konzern klar über den Erwartungen der Analysten. Auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie fiel die Überraschung positiv aus: 0,10 Dollar statt der erwarteten 0,06 Dollar.
Besonders stark wirkt die Kundenbindung. Die Net Dollar Retention kletterte auf 139 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Die Zahl der Kunden stieg auf rund 690.000, ein Plus von 54 Prozent. Auch im oberen Kundensegment ging es weiter voran: Die Zahl der Kunden mit mehr als 100.000 Dollar jährlichem wiederkehrendem Umsatz legte um 48 Prozent zu.
KI wird zum Umsatztreiber
Im Fokus steht die Monetarisierung der KI-Produkte. Seit Figma im März Kreditlimits für Enterprise- und Organisationskunden eingeführt hat, entscheiden sich mehr als 75 Prozent der Nutzer, die diese Grenzen überschreiten, für die weitere Nutzung. Über 95 Prozent der Betroffenen bleiben auf der Plattform aktiv. Das spricht für eine hohe Bindung und für ein Modell, das offenbar greift.
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Unterm Strich bleibt Figma allerdings nicht profitabel. Nach GAAP wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 142,4 Millionen Dollar aus. Die Bilanz bleibt dennoch robust, mit mehr als 1,6 Milliarden Dollar an Cash und Investments. Für das Gesamtjahr 2026 hob Figma die Umsatzprognose auf 1,422 bis 1,428 Milliarden Dollar an. Das würde einem Wachstum von rund 35 Prozent entsprechen.
Aktie zieht an
Der Markt nahm die Zahlen positiv auf. Zuletzt notierte die Aktie bei rund 24,52 Dollar, die Bewertung liegt bei etwa 12,84 Milliarden Dollar. Auch in den vergangenen Tagen hat der Titel spürbar Boden gutgemacht: In der Euro-Notierung liegt der Kurs bei 21,25 Euro, nach 20,80 Euro am Vortag. Auf Sieben-Tage-Sicht steht ein Plus von 28,94 Prozent, seit Jahresbeginn aber weiterhin ein Minus von 34,01 Prozent.
Die Kursziele ziehen mit. Piper Sandler und Goldman Sachs haben ihre Zielmarken auf 30 Dollar angehoben. Für Figma ist das ein wichtiges Signal: Der Markt bewertet die Plattform nicht mehr nur als Wachstumsstory, sondern zunehmend als Anbieter mit echter KI-Umsatzkraft.
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