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Exxon Mobil Aktie: 1,16 Dollar Gewinn schlägt Schätzung

Exxon Mobil übertrifft Erwartungen im ersten Quartal, kämpft aber mit geopolitischen Belastungen und dem niedrigsten Nettogewinn seit fünf Jahren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinn je Aktie übertrifft Prognosen
  • 15 Prozent der Produktion betroffen
  • Institutionelle Anleger passen Bestände an
  • Hauptversammlung entscheidet über Firmensitz

Exxon Mobil zieht weiter viel institutionelles Geld an. Der Titel kombiniert robuste Quartalszahlen mit anhaltenden operativen Belastungen im Nahen Osten. Genau dieser Gegensatz hält die Aktie für große Investoren interessant.

Gute Zahlen, schwieriger Betrieb

Im ersten Quartal lieferte der Ölkonzern mehr als erwartet. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,16 US-Dollar und damit klar über der Konsensschätzung von 0,98 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 83,16 Milliarden US-Dollar und lag 2,4 Prozent über dem Vorjahr.

Trotz der soliden Zahlen bleibt der operative Hintergrund angespannt. Rund 15 Prozent der Gesamtproduktion sind weiter vom Konflikt im Nahen Osten betroffen. Das Unternehmen meldete zugleich den niedrigsten Nettogewinn seit fünf Jahren.

Der Markt bewertet das bislang nicht als Bruch im Trend. Die Aktie notiert bei 137,94 Euro, also knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 149,50 Euro. Seit Jahresanfang hat der Kurs dennoch um 31,77 Prozent zugelegt.

Institutionelle Anleger justieren nach

Im vierten Quartal des Vorjahres haben mehrere Fonds und Vermögensverwalter ihre Positionen angepasst. Die North Dakota State Investment Board baute erstmals eine Position mit 148.678 Aktien auf. Auch die Leuthold Group stieg neu ein und hielt 6.774 Aktien.

Andere Häuser gingen stärker in die Richtung Aufstockung. High Note Wealth vergrößerte sein Engagement deutlich, Integrated Investment Consultants erhöhte den Bestand um 88,3 Prozent. Auf der anderen Seite reduzierte Duncan Williams Asset Management die Position um 32,2 Prozent und verkaufte 3.473 Aktien.

Auch im Management gab es Bewegung. Vizepräsident Darrin L. Talley veräußerte 1.080 Aktien zu 155,50 US-Dollar je Stück. Solche Transaktionen fallen bei institutionellen Anlegern und Marktbeobachtern schnell auf, weil sie Stimmungswechsel andeuten können.

Dividende, Analysten und Hauptversammlung

Exxon hält an seiner Quartalsdividende fest. Aktionäre mit Stichtag erhalten 1,03 US-Dollar je Aktie, die Auszahlung ist für den 10. Juni vorgesehen. Das stützt die Wahrnehmung des Konzerns als verlässlicher Ausschütter, auch wenn die operativen Risiken derzeit nicht verschwunden sind.

Die Analysten bleiben insgesamt positiv. Der Konsens lautet auf „Moderate Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 163,95 US-Dollar. UBS hob das Ziel auf 174 US-Dollar an, Bernstein reduzierte es auf 182 US-Dollar.

Am 18. Mai rückt nun die Hauptversammlung in den Mittelpunkt. Dort soll über die geplante Verlegung des Firmensitzes von New Jersey nach Texas abgestimmt werden. Parallel dazu bringt die Wiederaufnahme der Bohrarbeiten im Guyana-Block Canje neue Perspektive in das Explorationsgeschäft.

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