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DroneShield Aktie: 9,22-Prozent-Absturz auf 1,28 Euro

DroneShield-Aktie verliert trotz steigender Drohnengefahr und britischem Milliardenpaket massiv an Wert. Technische Indikatoren deuten auf extreme Überverkaufssituation hin.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurssturz von über 9 Prozent
  • Wochenverlust von fast 23 Prozent
  • RSI-Wert signalisiert extreme Überverkaufssituation
  • Britisches 500-Millionen-Pfund-Paket für Drohnen

Im Nahen Osten eskalieren Drohnenangriffe. Großbritannien investiert eine halbe Milliarde Pfund in unbemannte Systeme. Die Rahmenbedingungen für Drohnenabwehr-Spezialisten könnten kaum besser sein. Die Realität an der Börse sieht für DroneShield völlig anders aus. Die Aktie befindet sich im freien Fall.

Am Freitag brach der Kurs um 9,22 Prozent auf 1,28 Euro ein. Damit summiert sich der Verlust der vergangenen sieben Tage auf fast 23 Prozent.

Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf über 35 Prozent. Technisch ist das Papier massiv überverkauft. Der RSI-Wert liegt bei extremen 19,9. Der Kurs notiert weit unter der 50-Tage-Linie von 1,93 Euro.

Vom Rekordhoch trennen die Aktie mittlerweile fast 65 Prozent.

Eskalation am Golf

Dieser Ausverkauf kollidiert mit der Nachrichtenlage. Am Samstag meldete Bahrain einen Angriff mit zwei iranischen Kamikaze-Drohnen. Das Militär fing ein Fluggerät ab. Das zweite schlug ohne Schäden ein.

Zuvor hatten die USA iranische Drohnen- und Radarstellungen attackiert. Auslöser war ein Angriff auf einen Tanker nahe der Straße von Hormus. Diese Vorfälle unterstreichen die permanente Bedrohung durch unbemannte Systeme. DroneShield liefert exakt für solche Szenarien die passende Abwehrtechnik.

Millionen-Paket aus London

Parallel dazu öffnen europäische Staaten ihre Verteidigungsbudgets. Die britische Regierung hat am Wochenende ein massives Investitionspaket geschnürt. London steckt 500 Millionen Pfund in Drohnen und Schnellboote für Kommandoeinheiten. Umgerechnet sind das rund 590 Millionen Euro.

NATO-Mitglieder rüsten ihre unbemannten Systeme derzeit massiv auf. Das vergrößert den Markt für Unternehmen, die Störsender und Erkennungshardware liefern. DroneShield bedient genau diese Nische.

Tech-Schwäche belastet

Der Absturz der Aktie passiert nicht im luftleeren Raum. Der gesamte Technologiesektor steht unter Druck. Der Nasdaq verlor in der vergangenen Woche 4,7 Prozent. Hartnäckige US-Inflationsdaten treiben die Anleiherenditen nach oben und belasten Wachstumswerte.

In der neuen Handelswoche trifft ein extremer technischer Überverkauf auf starke fundamentale Treiber. Der RSI-Wert von unter 20 signalisiert eine mögliche Gegenreaktion. Konkrete Aufträge aus dem neuen britischen Verteidigungsbudget könnten hierbei als direkter Auslöser für eine Erholung dienen.

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