Goldman Sachs senkt Ziel
Douglas bekommt von den Analysten zum Wochenstart ein frisches Warnsignal. Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von 12,00 auf 10,50 Euro gesenkt und die Einstufung bei „Neutral“ belassen.
Der Auslöser ist kein einzelner Schock, sondern ein zäher Trend. Im zweiten Geschäftsquartal sahen die Experten nur verhaltene Wachstumsfortschritte. Das schwierige Marktumfeld bremst den Einzelhändler weiterhin spürbar aus.
Schwächeres Wachstum, schwächere Prognosen
Richard Edwards und sein Team reagierten mit gekürzten Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr. Damit rückt die Ertragskraft des Unternehmens noch stärker in den Fokus. In einem angespannten Branchenumfeld reicht schon mäßiges Wachstum kaum aus, um die Erwartungen zu stützen.
Am Markt kommt das nicht gut an. Die Aktie notiert bei 8,53 Euro und damit am Tagestief. In den vergangenen sieben Tagen hat sie 8,48 Prozent verloren, auf Sicht von 30 Tagen sogar 20,72 Prozent.
Chartbild bleibt angeschlagen
Auch technisch bleibt das Bild schwach. Der Kurs liegt deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 10,10 Euro und auch klar unter der 200-Tage-Linie bei 11,30 Euro. Das deutet auf anhaltenden Verkaufsdruck hin.
Mit dem aktuellen Kurs bewegt sich die Aktie außerdem auf dem Niveau ihres 52-Wochen-Tiefs. Nach dem Rückgang im laufenden Jahr und über zwölf Monate hinweg ist die Skepsis der Börse kaum zu übersehen. Goldman Sachs verstärkt sie nun mit einem niedrigeren Kursziel.
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