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Symbolbild, KI-generiert

Deutz: 45,7 Prozent EBIT-Sprung im Q1

Deutz überzeugt mit Gewinnsprung und Auftragsboom im ersten Quartal. Analysten sehen die Aktie deutlich über dem aktuellen Niveau.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinnsprung von 45,7 Prozent
  • Auftragseingang steigt um 41 Prozent
  • Neue Unternehmensstruktur mit fünf Sparten
  • Aktie notiert im überkauften Bereich

Am Dienstag gibt die Deutz-Aktie leicht nach – 0,70 Prozent auf 9,94 Euro. Am Vortag hatte der Kurs noch um knapp 3 Prozent zugelegt. Der Blick geht nach oben: Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei 12,95 Euro, fast 30 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Kein Wunder bei diesen Zahlen. Der Motorenhersteller hat zum Jahresauftakt geliefert.

Q1: Gewinnsprung und Auftragsboom

Der Auftragseingang kletterte um 41,2 Prozent auf 771 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8,4 Prozent auf 530 Millionen Euro. Entscheidend: Das bereinigte EBIT legte um 45,7 Prozent auf 37,3 Millionen Euro zu. Die Marge verbesserte sich von 5,2 auf 7,0 Prozent. Deutz verdient wieder besser.

Ein wichtiger Treiber war die Akquisition von Frerk Aggregatebau im Februar. Rund 145 Millionen Euro steuerte der Zukauf zum Auftragsplus bei. Das Sparprogramm „Future Fit“ wirkt obendrein. Die ursprüngliche Zielmarke von 50 Millionen Euro Einsparungen wird der Konzern um rund 10 Prozent übertreffen.

Strategie: Fünf Säulen statt einer

Deutz stellt sich breiter auf. Der Konzern gliedert sich künftig in fünf eigenständige Business Units: Defense, Energy, Engines, NewTech und Service. Das Ziel: Flexibilität erhöhen, Abhängigkeit vom klassischen Motorengeschäft reduzieren, neue Wachstumsfelder erschließen.

Für 2026 hält das Management an der Prognose fest. Erwartet werden ein Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent. Der Haken: Deutz muss gestiegene Importzölle in Nordamerika an die Kunden weitergeben. Gelingt das nicht, geraten die Margen unter Druck.

Die Aktie notiert mit einem RSI von 73,6 bereits im überkauften Bereich. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 12,46 Euro beträgt rund 20 Prozent. Das Potenzial ist da – die Frage ist, ob die operative Dynamik reicht, um die Analystenprognosen einzulösen.

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