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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Telekom Aktie: 35,7 Millionen in vier Tagen

Die Telekom setzt ihr milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm planmäßig um und steigert so den Gewinn je Anteil.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Tägliche Aktienkäufe von rund neun Millionen Euro
  • Rückkaufvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro
  • Einzug von 55,4 Millionen Aktien bereits erfolgt
  • Operatives Wachstum im ersten Quartal bestätigt

Die Telekom kauft eigene Aktien – Tag für Tag, fast im Gleichtakt. Seit dem 18. Mai fließen täglich rund neun Millionen Euro in das Rückkaufprogramm. Der Aktienkurs notiert am Freitag bei 29,49 Euro, ein Plus von 1,2 Prozent, aber noch 13,9 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 34,25 Euro.

Das Programm ist Teil der Kapitalstrategie für 2026: Volumen bis zu zwei Milliarden Euro. Die zurückgekauften Aktien sollen überwiegend eingezogen werden; ein kleiner Teil ist für Vergütungs- und Mitarbeiterprogramme vorgesehen. Nur der Einzug reduziert die Zahl der ausstehenden Aktien und steigert den Gewinn je Anteil.

Tägliche Käufe: 35,7 Millionen Euro in vier Tagen

An den vier Handelstagen vom 18. bis 21. Mai kaufte die Telekom insgesamt 1,23 Millionen Aktien. Der Gesamtwert: 35,7 Millionen Euro. Die Einzelwerte lagen bei je rund neun Millionen Euro, die Stückzahlen blieben auf ähnlichem Niveau – ein Indiz für die planmäßige Abwicklung.

Der Konzern veröffentlicht die Transaktionen tagesaktuell. Das Programm läuft gleichmäßig, ohne auffällige Spitzen.

Kapitalmaßnahme bereits vollzogen

Bereits im April zog die Telekom 55,4 Millionen eigene Aktien ein – das entspricht 1,1 Prozent des damaligen Grundkapitals. Das Grundkapital wurde um rund 142 Millionen Euro herabgesetzt.

Nach der Maßnahme ist das Grundkapital in 4,85 Milliarden Aktien eingeteilt. Der Schritt war Teil der breiteren Kapitalallokation.

Operativ solide Basis

Operativ läuft es gut. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal organisch um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zu, der Free Cashflow erreichte 5,7 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und einen Free Cashflow von über 19,8 Milliarden Euro. Die Prognose war zuletzt angehoben worden.

Wie viel des Zwei-Milliarden-Rahmens tatsächlich ausgeschöpft wird, bleibt abzuwarten. Die täglichen Käufe deuten auf eine planmäßige Umsetzung hin. Entscheidend ist der Anteil der eingezogenen Aktien – nur der Einzug senkt die Stückzahl und erhöht den Gewinn je Aktie.

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