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CoreWeave Aktie: Comeback nach Analysten-Initiiierung

Cantor Fitzgerald startet CoreWeave mit Overweight-Rating und Kursziel von 116 Dollar. Das Unternehmen verzeichnet starkes Umsatzwachstum, kämpft jedoch mit hohen Verlusten und großer Kundenabhängigkeit.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Cantor Fitzgerald initiiert mit Overweight-Bewertung
  • Umsatzwachstum von 200% im zweiten Quartal
  • Nettoverlust von 291 Millionen Dollar
  • Zwei Großkunden generieren 80% des Umsatzes

Nach deutlichen Verlusten seit dem Quartalsbericht zeigt die CoreWeave-Aktie heute erneut Erholungszeichen. Der Aufschwung folgt auf eine positive Initiiierung durch Cantor Fitzgerald mit einem Kursziel von 116 Dollar.

Heute legte die Aktie um 2,88% zu, nachdem sie bereits am Mittwoch ein Plus von 6,06% verbucht hatte. Der Titel notiert aktuell bei 96,93 Dollar.

Analysten-Bullen setzen auf GPU-Pionier

Cantor Fitzgerald startete die Coverage mit einem „Overweight“-Rating und betonte CoreWeaves herausragende Position im GPU-as-a-Service-Markt. Analyst Thomas Blakey sieht das Unternehmen als „best-in-class“ in einem Markt, der bis 2028 auf 399 Milliarden Dollar wachsen soll.

Diese optimistische Einschätzung kommt zur rechten Zeit: Seit dem zweiten Quartalsbericht am 12. August hatte die Aktie rund 40% an Wert verloren und liegt damit mehr als 50% unter ihren Allzeithochs.

Zahlenwerk: Wachstum vs. Verluste

Im Q2 2025 erzielte CoreWeave einen Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar – eine Steigerung von 200% gegenüber dem Vorjahr und über den Erwartungen von einer Milliarde Dollar. Allerdings verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 291 Millionen Dollar, deutlich mehr als die prognostizierten 199 Millionen.

Trotz der roten Zahlen erhöhte die Führungsetage die Jahresprognose auf 5,15 bis 5,35 Milliarden Dollar. Die Verluste führen sie auf aggressive Investitionen in Kundenakquise und Infrastrukturausbau zurück.

Strategische Übernahmen als Game-Changer

Cantor Fitzgerald sieht in den jüngsten Zukäufen entscheidende Wachstumstreiber. Die Übernahme von Core Scientific bringt Zugang zu 1,3 Gigawatt Strom und soll künftige Leasingverpflichtungen um 10 Milliarden Dollar reduzieren.

Durch die Akquisition von Weights & Biases im Mai gewann CoreWeave nearly 1.500 neue potenzielle Kunden für seine Compute-Services. Doch können diese Expansionen die akuten Probleme überdecken?

Risiken bleiben nicht unerheblich

Zwei Großkunden generieren nearly 80% des Umsatzes – eine gefährliche Abhängigkeit. Zudem meldete ein Insider am Mittwoch den geplanten Verkauf von 311.796 Aktien im Wert von 28,5 Millionen Dollar.

Die nächste Bewährungsprobe kommt am 11. November mit der Veröffentlichung der Q3-Zahlen. Bis dahin müssen die Bullen beweisen, dass ihr Optimismus mehr ist als nur heiße Luft.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.