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BYD Aktie: Song Ultra sammelt 60.000 Bestellungen

Über 100.000 Vorbestellungen für BYDs neuen SUV Great Tang überfordern die Batterieproduktion. Der Verkaufsstart wird auf Juni verschoben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verkaufsstart auf 8. Juni verschoben
  • Über 100.000 Vorbestellungen für Great Tang
  • Batterie-Engpass betrifft auch Song Ultra
  • Aktie verliert 15 Prozent in 30 Tagen

Starke Nachfrage, verschobener Start. BYD muss den Verkaufsstart seines neuen Flaggschiff-SUVs Great Tang verlegen. Der Grund ist ein Luxusproblem. Die Bestellungen übersteigen die Kapazitäten der neuen Batterie-Generation bei Weitem.

Der Engpass bei der Batterie

Eigentlich sollte der Elektro-SUV noch im Mai zu den Händlern rollen. Nun peilt das Management den 8. Juni an. CEO Wang Chuanfu nannte den Grund bereits offen. Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit der zweiten Blade-Batterie-Generation sprengt die aktuellen Fertigungslinien.

Nach wenigen Tagen verbuchte BYD über 100.000 Vorbestellungen für den Great Tang. Das Premium-Modell kostet in der Spitze umgerechnet rund 47.000 US-Dollar. Der Ansturm überraschte den Konzern. Händler warten derzeit noch auf ihre ersten Ausstellungsfahrzeuge.

Kettenreaktion im Portfolio

Der Batterie-Engpass betrifft nicht nur das neue Flaggschiff. Auch der neue Song Ultra nutzt die begehrten Akkus. Dieses Modell sammelte im ersten Monat ebenfalls rund 60.000 Bestellungen ein. Die Folge: Ein spürbarer Druck auf die Lieferketten.

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Während Kunden auf die neuen Modelle warten, bricht der Absatz des Vorgängers ein. Im April verkaufte BYD lediglich 791 Einheiten der alten Tang-Serie. Das entspricht einem Minus von fast 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aktienkurs unter Druck

An der Börse reagieren Investoren nervös auf die Wartezeiten. Die BYD-Aktie verlor in den vergangenen 30 Tagen knapp 15 Prozent an Wert. Zuletzt schloss das Papier bei 96,45 Hongkong-Dollar.

Kurzfristige Lieferausfälle könnten den Umsatz im laufenden Quartal belasten. Ein Lichtblick bleibt das internationale Geschäft. Hier lieferte BYD im April eine Rekordzahl von rund 135.000 Fahrzeugen aus. Das starke Exportwachstum federt die heimischen Startschwierigkeiten teilweise ab.

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