Borussia Dortmund hat in den vergangenen Tagen zwei wichtige Weichen für die kommende Saison gestellt. Die DFL bestätigte die Lizenz für die Spielzeit 2026/2027 – die wirtschaftliche Basis für den Verbleib in der Bundesliga steht. Parallel dazu verlängerte der Club den Vertrag von Nationalspieler Nico Schlotterbeck langfristig.
Das Signal: Trotz des bevorstehenden Umbruchs im Kader setzt der BVB auf Kontinuität in der Defensive. Analysten sehen darin auch eine Sicherung von Marktwerten im Anlagevermögen. Die Aktie notierte zuletzt bei 3,00 Euro – nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 2,98 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier knapp neun Prozent.
Finanzielle Belastung durch Champions-League-Aus
Die stabilisierenden Nachrichten treffen auf ein schwieriges drittes Quartal. Der Konzernumsatz fiel von Januar bis März um 16,1 Prozent auf 124,9 Millionen Euro. Unterm Strich stand ein Minus von 12,8 Millionen Euro – im Vorjahr hatte hier noch ein Gewinn von 5,2 Millionen Euro gestanden.
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Hauptgrund: das frühe Aus in der Champions League gegen Atalanta Bergamo im Februar. Die fehlenden UEFA-Prämien belasteten vor allem die TV-Erlöse. Die kumulierte Bilanz der ersten neun Monate zeigt aber eine belastbare Struktur. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 6,6 Prozent auf 94,1 Millionen Euro. Grund dafür war das starke Transfergeschäft in den ersten beiden Quartalen.
Analysten bleiben zuversichtlich
Das Analysehaus NuWays bestätigte die Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 5,00 Euro. Die Begründung: Die bereits gesicherte Champions-League-Qualifikation für die nächste Saison stärkt die finanzielle Basis massiv. Die erwarteten Erlöse aus der Königsklasse liegen bei rund 78 Millionen Euro – etwa das Fünffache der Europa-League-Einnahmen.
Bis zur vollständigen Quartalsmitteilung Mitte Mai richten sich die Blicke auf die Kaderplanung. Der BVB steht vor einer Verjüngung des Teams – mit den erwarteten Abgängen sinken auch die Lohnkosten. Ein Prozess, der den Spielraum für die kommende Saison neu definieren dürfte.
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