Goldman Sachs setzt ein Zeichen bei Brenntag. Die US-Investmentbank hat ihre Beteiligung an dem Essener Chemiedistributor auf über fünf Prozent aufgestockt. In einem für die Branche schwierigen Umfeld sorgt dieser Schritt für Aufmerksamkeit.
Die Beteiligung stieg laut einer aktuellen Mitteilung auf exakt 5,004 Prozent. Zuvor hielt das Institut 4,89 Prozent der Anteile. Damit überschritt die Bank bereits Mitte Mai die relevante Meldeschwelle.
Der aktuelle Bestand setzt sich aus 2,46 Prozent direkten Stimmrechten und einem Anteil an Finanzinstrumenten zusammen. Dieser strategische Ausbau erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche mit strukturellen Problemen kämpft.
Analysten sehen Lichtblicke
Hohe Energiekosten und steigende Preise für CO2-Zertifikate belasten die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie massiv. Geopolitische Unsicherheiten verteuern zudem wichtige Rohstoffe. Parallel dazu zeigt sich Brenntag in diesem Umfeld vergleichsweise widerstandsfähig.
Das Analysehaus Jefferies bewertet die Lage für die Aktie optimistischer als zuvor. Die Experten hoben die Einstufung von „Underperform“ auf „Hold“ an und korrigierten das Kursziel nach oben. Sie verweisen auf robuste Preiseffekte, mit denen sich das Unternehmen von Wettbewerbern abheben könne.
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Ex-Dividende-Handel startet
An der Börse notierte das Papier zuletzt bei 59,04 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Plus von fast 19 Prozent. Am heutigen Donnerstag wird die Aktie ex Dividende gehandelt, nachdem die Hauptversammlung eine Ausschüttung von 1,90 Euro beschlossen hat.
Operativ blickt der Konzern auf ein solides erstes Quartal zurück. Bei einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro wurde ein EBITDA von 306 Millionen Euro erzielt.
Für das laufende Geschäftsjahr bleibt die Führung bei ihrer bisherigen Prognose. Das operative Ergebnis soll in einer Spanne zwischen 1,15 und 1,35 Milliarden Euro liegen.
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