Während viele Industriekonzerne im aktuellen Marktumfeld kämpfen, überrascht Bilfinger mit einer beeindruckenden Wendung: Der Free Cashflow hat sich mehr als verdoppelt. Doch kann das Mannheimer Unternehmen diese Dynamik auch in die zweite Jahreshälfte mitnehmen? Ein Blick auf die jüngsten Quartalszahlen zeigt eine bemerkenswerte Transformation.
Auftragsflut treibt die Zuversicht
Das zweite Quartal offenbarte eine deutliche Stärkung der Geschäftsgrundlage. Mit einem Auftragseingang von 1,774 Milliarden Euro verzeichnete Bilfinger einen Sprung um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,31 signalisiert dabei eine komfortable Auftragslage für die kommenden Monate.
Der Umsatz kletterte organisch um 2 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Was auf den ersten Blick moderat wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als solide Basis für das weitere Wachstum.
Dramatische Cashflow-Wende
Die eigentliche Überraschung lieferte jedoch der Free Cashflow: Mit 53 Millionen Euro lag dieser um 103 Prozent über dem Vorjahreswert. Diese Verdoppelung unterstreicht die operative Stärke des Industriedienstleisters und dessen Fähigkeit, Projekte effizient in liquide Mittel umzuwandeln.
Die wichtigsten Quartalskennzahlen auf einen Blick:
– Umsatz: 1,35 Milliarden Euro (+4% vs. Vorjahr)
– Auftragseingang: 1,774 Milliarden Euro (+18% vs. Vorjahr)
– Free Cashflow: 53 Millionen Euro (+103% vs. Vorjahr)
– Ergebnis je Aktie: 1,28 Euro (Vorjahr: 1,29 Euro)
Jahresprognose bleibt auf Kurs
Trotz der volatilen Marktlage hält das Management unbeirrt an den Zielen für 2025 fest. Die Umsatzprognose von 5,1 bis 5,7 Milliarden Euro sowie eine EBITA-Marge zwischen 5,2 und 5,8 Prozent wurden vollständig bestätigt.
Besonders interessant für Anleger: Der Free Cashflow soll auf 210 bis 270 Millionen Euro ansteigen. Sollte sich die positive Entwicklung aus dem zweiten Quartal fortsetzen, könnte Bilfinger am oberen Ende dieser Spanne landen.
Dividendenaussichten lockten bereits
Analysten rechnen bereits mit einer Erhöhung der Dividende auf 2,70 Euro je Aktie nach 2,40 Euro im Vorjahr. Mit einem prognostizierten Gewinn je Aktie von 5,29 Euro für das Gesamtjahr 2025 scheint diese Steigerung durchaus realistisch.
Die Aktie zeigt sich trotz der beeindruckenden Cashflow-Entwicklung weiterhin konsolidierungsfreudig und notiert aktuell bei 88,35 Euro. Das dritte Quartal wird zeigen, ob Bilfinger die eingeschlagene Erfolgsspur halten kann.
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