BHP bereitet den Führungswechsel vor. Brandon Craig übernimmt am 1. Juli 2026 den Chefposten von Mike Henry. Sein Plan sieht eine Abkehr von teuren Megafusionen vor, stattdessen rücken die Erschließung neuer Vorkommen und kleinere Zukäufe in den Fokus.
Craig bringt über 25 Jahre Erfahrung im Konzern mit. Der künftige CEO will das Wachstum über das Jahr 2035 hinaus sichern. Parallel dazu profitiert das Unternehmen von einer Entspannung im Handel mit China, das die Importbeschränkungen für bestimmte Eisenerzprodukte aufgehoben hat.
Ende des Handelsstreits mit China
Die Hafenbestände von Jimblebar-Feinerz sanken zuletzt deutlich. Der siebenmonatige Handelsstreit gilt damit als beigelegt. Dies stabilisiert den Absatz von Eisenerz, das weiterhin eine tragende Säule im Portfolio bleibt.
Das eigentliche Zugpferd ist jedoch Kupfer. BHP hob die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 auf bis zu 2.000 Kilotonnen an. Der Ausbau von KI-Rechenzentren treibt den Bedarf massiv voran.
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Kupfer als Wachstumsmotor
Morgan Stanley schätzt den Kupferbedarf für Rechenzentren im laufenden Jahr auf 760.000 Tonnen. Bereits im ersten Halbjahr 2026 steuerte das Metall 51 Prozent zum Konzernergebnis bei. Die Bedeutung für die Energiewende sichert BHP eine starke Marktposition.
Trotz der strategischen Klarheit gab die Aktie am Freitag nach. Das Papier verlor 4,82 Prozent und schloss bei 36,22 Euro. Marktbeobachter führen dies auf Gewinnmitnahmen im gesamten Bergbausektor zurück.
Erst am 13. Mai hatte der Kurs ein Jahreshoch von 38,65 Euro markiert. Mit der Fokussierung auf Kupfer und der bereinigten Handelsbeziehung zu China geht BHP gestärkt in die Ära Craig.
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