Die Beiersdorf-Aktie versucht, nach einem langen Abverkauf wieder Halt zu finden. Der Kurs liegt mit 70,20 Euro nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 70,04 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten hat das Papier mehr als 42 Prozent verloren.
Technische Entspannung, schwacher Trend
Kurzfristig spricht ein Teil der Technik für eine Gegenbewegung. Der RSI liegt bei 59,8 und damit nicht mehr im klassischen Überverkaufsbereich. Auch der Abstand zur 50-Tage-Linie von 74,26 Euro bleibt aber deutlich negativ.
Der größere Trend bleibt klar belastet. Gegenüber dem 200-Tage-Durchschnitt von 89,86 Euro fehlt immer noch ein Abstand von knapp 22 Prozent. Der Kurs notiert damit weiter weit unter den mittleren und langen Trendlinien.
JPMorgan bleibt vorsichtig
Auch die Analystenseite setzt vorerst kein starkes Kaufsignal. JPMorgan hält an der Einstufung „Neutral“ fest. Die Begründung ist nüchtern: Viele Vergleichswerte in der Branche wachsen organisch derzeit stärker als der Hamburger Konsumgüterkonzern.
Das bremst die Hoffnung auf eine schnelle Neubewertung. Bei einem Kursniveau nahe dem Mehrjahrestief schauen Marktteilnehmer zwar auf eine mögliche technische Erholung. Fundamental bleibt der Abstand zur Konkurrenz aber ein zentrales Argument gegen vorschnellen Optimismus.
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Rückkauf stützt nur begrenzt
Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm. In einer der vergangenen Wochen kaufte Beiersdorf mehr als 70.000 Aktien zurück. Das stützt den Titel, reicht bislang aber nicht, um den Druck auf den Kurs spürbar zu drehen.
Der Markt preist damit weiter Schwäche ein. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 9,23 Prozent zu Buche. In sieben Tagen blieb die Aktie fast unverändert, was eher nach Stabilisierung als nach Trendwende aussieht.
Am Markt richtet sich der Blick nun auf die Zone um 69 Euro. Hält sie, könnte die Aktie weiter auf technische Entlastung setzen. Fällt sie, rückt der jüngste Tiefpunkt noch stärker als Referenz für den weiteren Handel in den Vordergrund.
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