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Symbolbild, KI-generiert

ASML Holding Aktie: Marge zieht an

Im dritten Quartal stiegen Umsatz und Gewinn; ASML prüft zudem zusätzliche Fertigungskapazitäten für 2028.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bruttomarge auf 57,5 Prozent gestiegen
  • Quartalsumsatz auf 11,7 Milliarden Euro erhöht
  • Jahreserlös 2026 von 44 bis 45 Milliarden Euro in Aussicht gestellt
  • Kapazitätsausbau für 2028 wird geprüft

ASML hat im dritten Quartal geliefert, was der KI-Boom versprochen hat. Der Chipausrüster hebt zudem seine viel beachtete Kapazitätsprognose an. Konzernchef Christophe Fouquet spricht von einer Nachfrage, die das geplante Angebot übersteigen dürfte.

Umsatz und Gewinn legen deutlich zu

Der Umsatz stieg auf knapp 11,7 Milliarden Euro, nach 9,3 Milliarden im Vorquartal. Damit lag er im Rahmen der Analystenerwartungen. Im Vorjahresquartal hatte ASML noch 7,52 Milliarden Euro erlöst.

Die Bruttomarge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 57,5 Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen knapp fünf Milliarden Euro, nach fast drei Milliarden im Vorquartal.

Der Ausblick fällt etwas optimistischer aus als zuletzt. Für das vierte Quartal peilt ASML einen Umsatz zwischen 14,2 und 15,2 Milliarden Euro an, bei einer Bruttomarge von rund 57 Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 stellt der Konzern Erlöse von 44 bis 45 Milliarden Euro in Aussicht. Die Bruttomarge soll bei rund 56 Prozent liegen.

Kunden planen bis 2030

Fouquet zufolge steigt die kurz- und mittelfristige Nachfrage weiter, vor allem getrieben durch KI-Investitionen. Einige Kunden hätten bereits Interesse signalisiert, Bestellungen für 2029 und sogar 2030 zu platzieren. Das ist ein ungewöhnlich langer Planungshorizont.

Die Dynamik im Auftragseingang nehme im laufenden Jahr von Quartal zu Quartal zu, so der Manager. Das derzeit für 2027 und 2028 geplante Angebot werde die Nachfrage deshalb nicht vollständig decken. ASML prüft daher, die Kapazität für 2028 über die bereits kommunizierte Steigerung von 30 Prozent hinaus zu erhöhen.

Konkrete Zahlen zu einer solchen Ausweitung nennt der Konzern bislang nicht. Genau hier dürften Analysten nachhaken: Wie weit lässt sich die Fertigung hochfahren, und zu welchen Kosten? Die Antwort bestimmt, wie viel vom Auftragsüberhang tatsächlich in Umsatz mündet.

Für das laufende Schlussquartal gilt der Umsatzsprung auf bis zu 15,2 Milliarden Euro als nächste Messlatte. Ob die Marge dabei wie angekündigt bei rund 57 Prozent landet, zeigt sich mit den Zahlen zum vierten Quartal.

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Diskussion zu ASML Holding

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.