Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Applovin hat im zweiten Quartal abgeliefert – und zwar so überzeugend, dass selbst hartgesottene Investmentprofis ihre Positionen massiv aufstocken. Nach dem strategischen Verkauf des Apps-Geschäfts zeigt sich der Werberiese in einer völlig neuen Verfassung. Doch was steckt wirklich hinter der plötzlichen Euphorie?
Großinvestoren kaufen im großen Stil
Die institutionellen Investoren lassen Taten sprechen. Townsquare Capital LLC erhöhte seine Beteiligung um satte 19,6 Prozent und stockte um weitere 3.649 Aktien auf – das entspricht einem Gesamtwert von knapp 6 Millionen Dollar. Auch andere Schwergewichte wie die Vanguard Group ziehen nach und bauen ihre Positionen aus.
Diese breite institutionelle Unterstützung ist kein Zufall. Nach den jüngsten Quartalszahlen herrscht Klarheit über die neue Ausrichtung des Unternehmens.
Rekordmargen nach strategischem Umbau
Die Transformation zahlt sich aus: Der Umsatz im Kerngeschäft mit Werbung explodierte um 77 Prozent auf rund 1,26 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender fiel das Ergebnis je Aktie aus – mit 2,26 Dollar wurde die Analystenschätzung von 2,05 Dollar klar übertroffen.
Der strategische Verkauf des Apps-Geschäfts entpuppt sich als Volltreffer. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte ein Rekordniveau von 81 Prozent. Der freie Cashflow von 768 Millionen Dollar unterstreicht die neue Ertragskraft des verschlankten Konzerns.
Wall Street dreht bullish
Die Analystengemeinde reagiert prompt auf die starke Performance. Morgan Stanley, Wells Fargo und Piper Sandler hoben ihre Kursziele an. Als zusätzlicher Katalysator gilt die für Oktober geplante Einführung eines neuen E-Commerce-Tools auf Empfehlungsbasis.
Die anfängliche Verwirrung über die Umsatzzahlen nach dem Verkauf ist verflogen. Stattdessen rückt die deutlich verbesserte Profitabilität des Kerngeschäfts in den Fokus – und genau das könnte erst der Anfang einer längeren Erfolgsstory sein.
Stand heute, 21. Oktober: Applovin – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Applovin investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 21. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
