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American Express Aktie: Unter Druck

Die American-Express-Aktie verzeichnet einen deutlichen Kursrückgang, nachdem mehrere Analysten ihre Bewertungen gesenkt haben. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den anstehenden Jahresabschluss.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursverlust von fast zwei Prozent
  • Analysten senken Kursziele
  • Institutioneller Investor verkauft Anteile
  • Wichtiger Quartalsbericht Ende Januar

Die Aktie von American Express legt einen technischen Rücksetzer hin. Zum Ende der Freitags-Sitzung stand der Kurs bei 375,61 US-Dollar und damit 1,92 Prozent tiefer als am Vortag. Das Handelsvolumen war erhöht: Über 2,7 Millionen Aktien wechselten den Besitzer.

  • Schlusskurs: 375,61 USD (Ende der Freitags-Sitzung)
  • Intraday-Verlust: 1,92 %
  • 52-Wochen-Hoch: 387,49 USD
  • Quartalsdividende: 0,82 USD je Aktie (zahlbar am 10. Februar)
  • Ergebnisvorlage: 30. Januar 2026

Analysten mit unterschiedlichen Zielen

In dieser Woche passten mehrere Institute ihre Kursziele an. Goldman Sachs hält an einer Kaufempfehlung fest und nennt ein Kursziel von 420 USD. Jefferies belässt die Einstufung bei „Hold“ und senkte das Ziel auf 375 USD. Barclays peilt 367 USD an, damit unter dem aktuellen Kurs. Die Divergenz in den Bewertungen dürfte in den letzten beiden Handelstagen Verkaufsdruck verstärkt haben.

Institutionelle Verkäufe und technische Marken

Regulatorische Meldungen zeigen, dass Hosking Partners LLP seine Beteiligung um etwa 1,8 % verringerte und rund 4.400 Aktien verkaufte. Die Aktie stößt derzeit auf einen wichtigen Unterstützungsbereich nahe 370 USD. Sollte der Abwärtsdruck anhalten, könnte der Kurs den 52‑Wochen‑Durchschnitt von 315,66 USD testen.

Kommende Termine und Ausblick

Das Management hat einen Auftritt auf der UBS Financial Services Conference am 10. Februar angekündigt. Vorher legt das Unternehmen die vollständigen Zahlen für 2025 am 30. Januar vor. Entscheidend wird sein, wie Kreditqualität und Konsumausgaben in den Zahlen und dem Conference-Auftritt bewertet werden. Sollte die Bilanz die Erwartungen verfehlen, droht weiterer Druck; bestätigen sich solide Kennzahlen, wäre das eine Grundlage für eine Stabilisierung.

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