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Almonty Aktie: SeAH übernimmt 60 Jahre Molybdän-Produktion

Almonty sichert sich 60-Jahres-Abnahmevertrag für Molybdän. Die Produktion fließt direkt in US-Rüstungs- und Raumfahrtlieferketten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Exklusiver Abnahmevertrag mit SeAH M&S
  • Produktionsstart für Ende 2026 geplant
  • Direkte Belieferung von SpaceX und US-Verteidigung
  • Umsatz steigt um 221 Prozent im Quartal

Während der Wolframabbau im südkoreanischen Sangdong hochfährt, bringt Almonty Industries direkt nebenan ein zweites Rohstoffprojekt in Stellung — vollständig genehmigt, vollständig vertraglich abgesichert und mit Produktionsstart noch in diesem Jahr.

Das kanadisch-amerikanische Bergbauunternehmen hat einen exklusiven Abnahmevertrag mit SeAH M&S geschlossen, dem größten Molybdänverarbeiter Südkoreas und dem weltweit zweitgrößten Molybdänoxid-Schmelzer. SeAH übernimmt 100 Prozent der Produktion aus dem Sangdong Molybdenum Project — für die gesamte Minenlebensdauer von 60 Jahren. Der Produktionsstart ist für Ende 2026 geplant.

Direkte Verbindung zur US-Rüstungs- und Raumfahrtindustrie

Der Deal geht über eine klassische Rohstofflieferung hinaus. SeAH errichtet derzeit eine Anlage für Metallverarbeitung und -fertigung im texanischen Temple — ein Investitionsvolumen von 110 Millionen US-Dollar. Die Anlage soll SpaceX sowie die US-amerikanische Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie beliefern. Almontys künftige Molybdänproduktion fließt damit direkt in nordamerikanische Rüstungs- und Weltraumlieferketten.

Bei Vollbetrieb soll die Mine jährlich rund 5.600 Tonnen Molybdän produzieren. Der Abnahmevertrag enthält einen Mindestpreis von 19,00 US-Dollar je Pfund vor Abzug von Behandlungsgebühren — eine Absicherung, die Planungssicherheit für die Anlaufphase schafft.

Geopolitischer Rückenwind

Die strategische Relevanz des Projekts ergibt sich auch aus der aktuellen Lieferkettenlage. Südkorea ist mit seiner großen Stahl- und Schiffbauindustrie fast vollständig auf Molybdänimporte angewiesen, wobei China die wichtigste Bezugsquelle ist. Anfang 2025 verschärfte Peking die Exportkontrollen für fünf kritische Mineralien — darunter Wolfram und Molybdän — als Reaktion auf eskalierte Handelsspannungen. Dieser Schritt treibt die Nachfrage nach nicht-chinesischen Quellen beider Metalle.

Das Sangdong-Komplex liegt rund 150 Meter vom Wolfram-Flaggschiffprojekt entfernt. Die gemeinsame Infrastruktur senkt Entwicklungskosten und verkürzt Zeitpläne erheblich.

Starke Finanzbasis, neuer CFO

Die Finanzzahlen des ersten Quartals 2026 unterstreichen den Schwung: Der Umsatz stieg um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar, getrieben vom höheren Wolframpreis und starken Betriebsergebnissen der Panasqueira-Mine in Portugal. Die Kassenbestände lagen zum 31. März bei 259,9 Millionen US-Dollar.

Für die Wachstumsphase holt sich Almonty erfahrene Finanzexpertise ins Haus. Jorge Beristain übernimmt ab 1. Juni 2026 den Posten des Chief Financial Officers. Beristain war zuvor Managing Director und Head of Americas Metals & Mining Equity Research bei Deutsche Bank Securities — einer der meistzitierten Analysten seiner Branche auf der Wall Street. Sein Amtsantritt fällt genau in die Phase, in der Sangdong von der Aufbau- in die Umsatzphase wechselt.

Almonty hat seinen Konzernsitz inzwischen von Toronto nach Dillon, Montana verlegt — ein Signal, das die Nähe zu US-amerikanischen Verteidigungs- und Industriepartnern unterstreicht.

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