Startseite » Asien-Märkte » Almonty Aktie: Plus von 50 Prozent seit Jahresbeginn
Symbolbild, KI-generiert

Almonty Aktie: Plus von 50 Prozent seit Jahresbeginn

Die Sangdong-Mine liefert erstmals wieder Wolframkonzentrat; Almonty erwarb zudem Aktien zur Einziehung und bestellte einen neuen Prüfer.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sangdong liefert nach 33 Jahren wieder Konzentrat
  • Mühlenbetrieb läuft an sieben Tagen wöchentlich
  • Aktienrückkäufe im Wert von rund 48 Millionen US-Dollar
  • PricewaterhouseCoopers übernimmt die Abschlussprüfung

Mit dem Beginn der Wolframförderung in der südkoreanischen Sangdong-Mine vollzieht Almonty Industries einen grundlegenden Schritt vom Entwickler zum aktiven Produzenten. Nach jahrzehntelangem Stillstand liefert der Standort erstmals wieder verwertbares Konzentrat, während das Unternehmen parallel dazu seine Kapitalstruktur bereinigt und institutionelle Klarheit schafft.

Am Freitag ging die Aktie bei 11,91 Euro aus dem Handel. Trotz zwischenzeitlicher Schwankungen verzeichnet das Papier seit Jahresanfang ein Plus von 50 Prozent.

Hochlauf in Sangdong und Phase II

Im Zentrum der operativen Neuausrichtung steht der Produktionsbetrieb in Sangdong. Nach Angaben des Unternehmens laufen die Anlagen der Mühle an sieben Tagen in der Woche für jeweils 13 Stunden, während der Übergang zu einem durchgehenden 24-Stunden-Betrieb vorbereitet wird. Mit den ersten exportbereiten Säcken nimmt der Standort nach 33 Jahren erstmals wieder die Belieferung des Marktes auf.

Dieser Schritt markiert für den Konzern den Übergang von der Erschließung zur kommerziellen Verwertung der Vorkommen. Für die internationalen Rohstoffmärkte bedeutet die Wiederinbetriebnahme des südkoreanischen Vorkommens zudem eine Diversifizierung des weltweiten Angebots an kritischen Metallen abseits dominanter Förderländer.

Parallel zum Hochlauf treibt das Unternehmen bereits die zweite Entwicklungsphase voran. Der Abschluss von Phase II ist für 2027 anvisiert. Mit diesem Ausbauschritt soll die Kapazität des Standorts auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr steigen. Die jährliche Förderleistung könnte dann mehr als 460.000 MTU Wolframkonzentrat erreichen.

Kapitalmaßnahmen und institutionelle Weichenstellungen

Begleitend zum Produktionsstart setzt Almonty Industries Mittel zur Bereinigung der Aktienbasis ein. Im Rahmen des bestehenden Rückkaufprogramms erwarb das Unternehmen 2.914.739 Stammaktien zur Einziehung. Das Volumen dieser Transaktionen belief sich auf rund 48 Millionen US-Dollar, wobei das Management ankündigte, weitere Anteile am Markt erwerben zu wollen.

Auf administrativer Ebene stellte das Unternehmen seine Abschlussprüfung neu auf. Nach dem Rücktritt von Zeifmans LLP wurde PricewaterhouseCoopers LLP zum neuen unabhängigen Wirtschaftsprüfer bestellt. Laut Almonty gab es im Vorfeld des Wechsels keine Unstimmigkeiten bezüglich der Rechnungslegung, der Offenlegung oder der Prüfungsverfahren.

Eine berichtigende Mitteilung von Pure Tungsten Inc. im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung bestätigte zudem, dass Tiger Kim zu keinem Zeitpunkt eine Führungs- oder Vorstandsfunktion bei Almonty bekleidete; seine Rolle als unabhängiger Auftragnehmer endete Ende 2015.

Marktumfeld und Ausblick

Ob der Titel mittelfristig neue Impulse erhält, hängt nun vor allem an der planmäßigen Umsetzung der Förderziele und dem reibungslosen Übergang zur Vollauslastung in Sangdong.

Anzeige

Stand heute, 4. Oktober: Almonty – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Almonty investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 4. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Almonty: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Almonty

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/