Kursrückgang trotz Quartalsplus
Adidas rutschte am Dienstag im Handel ab und gehörte zu den schwächeren Werten im DAX. Der Druck kam in ein ohnehin vorsichtiges Marktumfeld, in dem steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten Konsumwerte belasteten.
Der Kurs schloss bei 142,05 Euro. Damit liegt die Aktie seit Jahresbeginn im Minus und notiert weiter deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 160,42 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt inzwischen mehr als ein Drittel.
Solide Zahlen reichen nicht für neuen Schwung
Dabei lieferte der Sportartikelhersteller im ersten Quartal noch ordentliche operative Daten. Der Umsatz stieg auf 6,59 Milliarden Euro, das Ergebnis je Aktie auf 2,72 Euro. Das spricht für ein weiterhin robustes Geschäft, auch wenn der Markt die Entwicklung derzeit nicht mit einem höheren Kurs honoriert.
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Hinzu kommt: Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 202,67 Euro. Auch die Schätzungen für das Gesamtjahr bleiben mit einem erwarteten Ergebnis je Aktie von 9,48 Euro belastbar.
Blick auf das zweite Quartal
Technisch wirkt die Aktie kurzfristig nicht schwach, aber auch nicht überzeugend: Der Kurs liegt nur leicht über dem 50-Tage-Durchschnitt von 141,00 Euro. Mit einer 30-Tage-Volatilität von 43,38 Prozent bleibt das Papier allerdings spürbar beweglich.
Den nächsten wichtigen Impuls liefert Adidas Ende Juli mit den Zahlen für das zweite Quartal 2026. Bis dahin dürfte der Markt vor allem auf die Stimmung im Konsumsektor und auf neue Signale zur Nachfrage reagieren.
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