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Wer versucht, an den Kapitalmärkten konstant Gewinne zu erzielen, der kommt langfristig um sehr viel Glück oder ein funktionierendes Handelssystem nicht herum. Wobei es sich erfahrungsgemäß eher empfiehlt, auf das Handelssystem zu vertrauen.

Eine bei Tradern sehr beliebte Chartformation ist dabei der Ausbruch aus einer Dreiecksformation, da im Anschluss an einen solchen Ausbruch die Folgebewegung meist recht dynamisch in die Ausbruchsrichtung verläuft. Was dem Händler meist viele Pips in die (hoffentlich richtig) gehandelte Richtung beschert.

In der Theorie gibt es zahlreiche verschiedene Dreiecksformationen, so u.a. ein fallendes Dreieck, ein steigendes Dreieck oder ein symmetrisches Dreieck. Die idealtypische Variante ist in der Praxis eher selten zu finden, vielmehr vermischen sich häufig zwei Varianten.

Im vorliegenden Beispielfall von heute haben wir beim DAX ein symmetrisches Dreieck mit leicht fallender Tendenz vorliegen. Dabei laufen die obere und untere Begrenzungslinie symmetrisch aufeinander zu, wobei die abnehmende Tendenz stärker ausgeprägt ist als die nach oben zunehmenden unteren Begrenzungspunkte.

In der Spitze des Dreiecks wird dann in unserem Beispiel das Verkaufssignal generiert, als der Kurs die untere  Begrenzungslinie durchbricht. In der Folge fällt der Kurs des DAX von 8.420 Punkten auf 8.390 Zähler schnell ab, so dass innerhalb der nächsten Minuten im optimalen Fall rund 30 Punkte Kursgewinn realisiert werden konnten.

Dreiecksformationen können in nahezu allen Zeitfenstern gehandelt werden und bieten deshalb sowohl dem äußerst kurzfristigen Trader, der intraday z.B. im Bereich der 5-Minuten-Kerzen aktiv ist gute Gewinnchancen wie auch dem in größeren Zeiteinheiten aggierenden Trader, der eher auf Stunden- oder Tagesbasis aktiv ist.

Praxisbeispiel

Im vorliegenden Praxisbeispiel sehen wir im Chart die sich entwickelnde Dreiecksformation, die dann beim DAX-Stand von 8.420 Punkten nach unten durchbrochen wird und der Kurs in der Folge sehr schnell um ca. 30 Punkte fällt.

Das Szenario lässt sich sehr komfortabel mit Stop-Buy- und Stop-Sell-Orders handeln. Im vorliegenden Fall wurde bei 8.415 Punkten ein Stop-Sell platziert, der beim Ausbruch nach unten direkt ausgeführt wurde. Anschließend wurde die Order mit einem Trailing-Stopp an der unteren Begrenzungslinie im Bereich 8.420 Punkten abgesichert. Dieser Trailing-Stopp wurde aufgrund der schnell weiterfallenden Kurse kontinuierlich automatisch nachgezogen und die Position automatisch bei 8.399 Punkten geschlossen, als der DAX nach der Impulsbewegung nach unten diese kurz korrigiert hat.

Das ergab schnell eingefahrene 16 Punkte Gewinn mit einem geringen Risiko von 5 Punkten bei Positonseröffnung.

 

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Bildquelle: Charttool der Handelssoftware von cmc markets

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