Die Zahlen sind brillant, der Ausblick stark – doch die Zscaler-Aktie stürzt ab. Der Cloud-Security-Spezialist liefert im ersten Quartal Rekordergebnisse und hebt die Prognose an, doch Anleger reagieren mit Verkäufen. Was steckt hinter diesem paradoxen Marktverhalten, das die Aktie innerhalb eines Monats über 20% hat einbrechen lassen?
Starke Zahlen, schwache Reaktion
Zscaler präsentiert für das erste Quartal 2026 beeindruckende Zahlen: Der Umsatz wächst um 26% auf 788,1 Millionen US-Dollar und übertrifft damit die Erwartungen. Auch der Gewinn pro Aktie liegt mit 0,96 US-Dollar über den Prognosen. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen klettern auf 3,2 Milliarden US-Dollar, während die Vertragsverpflichtungen sogar um 35% auf 5,9 Milliarden US-Dollar explodieren.
Doch trotz dieser robusten Performance rutscht die Aktie nach der Ergebnispräsentation um bis zu 13% ab. Der Grund: Die Erwartungen der Anleger waren schlichtweg zu hoch angesetzt. Selbst solide Wachstumszahlen reichen nicht aus, um die überhitzten Prognosen zu erfüllen.
KI-Security als Wachstumstreiber
Zscaler setzt weiterhin auf seine Kernthemen Zero Trust und KI-Sicherheit – mit durchschlagendem Erfolg. Die jährlichen Einnahmen aus KI-Security-Lösungen haben bereits die 400-Millionen-Dollar-Marke überschritten und sollen bis Ende 2026 auf über 500 Millionen US-Dollar wachsen.
Weitere Erfolgsmeldungen:
– Über 450 Unternehmen nutzen die „Zero Trust Everywhere“-Initiative
– Data-Security-Einnahmen beschleunigen auf 450 Millionen US-Dollar
– Das Z-Flex-Programm verzeichnet Verträge im Wert von über 175 Millionen US-Dollar
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Analysten bleiben optimistisch trotz Rücksetzer
Trotz des aktuellen Kursrutsches bleiben die meisten Analysten bullish. Das durchschnittliche Kursziel liegt zwischen 320 und 324 US-Dollar – was ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 217 Euro bietet. Mehrere Häuser haben ihre Empfehlungen sogar auf „Overweight“ hochgestuft.
Allerdings mahnen einige Analysten zur Vorsicht: Die hohe Bewertung mit einem KGV-Umsatz-Verhältnis deutlich über dem Branchendurchschnitt und der weiterhin negative Nettogewinn trotz schrumpfender Verluste bleiben kritische Punkte.
Die aktuelle Volatilität zeigt, wie empfindlich der Markt auf Wachstumsunternehmen reagiert – selbst wenn die Fundamentaldaten stimmen. Für Zscaler geht es nun darum, die hohen Erwartungen langfristig zu erfüllen und die Führungsposition im KI-Security-Markt auszubauen.
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