Zscaler hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen der Wall Street übertroffen, doch erst ein optimistisches Analystenvotum sorgt nun für neuen Schwung. Die Experten von Wells Fargo sehen nach einer volatilen Marktphase den richtigen Zeitpunkt für eine Heraufstufung gekommen. Kann der Spezialist für Cloud-Sicherheit damit seine jüngste Schwächephase hinter sich lassen?
Überzeugende Quartalsbilanz
Die Grundlage für den neuen Optimismus legte Zscaler bereits Ende Februar mit der Vorlage seiner Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal. Mit einem Umsatzplus von rund 26 Prozent auf 815,75 Millionen US-Dollar übertraf das Unternehmen die Prognosen der Analysten spürbar. Auch beim Gewinn pro Aktie lieferte der Konzern mit 1,01 US-Dollar ein Ergebnis ab, das deutlich über dem Konsens von 0,89 US-Dollar lag.
Verantwortlich für dieses Wachstum ist vor allem die hohe Akzeptanz der Sicherheitslösungen bei Großunternehmen. Mittlerweile nutzen rund 45 Prozent der Fortune-500-Unternehmen die Angebote des Anbieters. Die Analysten von Wells Fargo reagierten auf diese operative Stärke prompt: Nachdem die Aktie am 3. März zunächst mit einem Kursziel von 200 US-Dollar neu bewertet wurde, folgte nur einen Tag später die Hochstufung auf ein „Strong-Buy“-Rating.
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Marktreaktion und Ausblick
Trotz der starken Fundamentaldaten zeigte sich der Kursverlauf zuletzt gezeichnet von hoher Volatilität. Mit einem aktuellen Kurs von 135,52 Euro notiert das Papier zwar heute rund ein Prozent im Plus, liegt jedoch weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 292 Euro. Marktbeobachter werten die jüngste Hochstufung daher als wichtiges Signal für das Vertrauen in die langfristigen Wachstumstreiber wie Künstliche Intelligenz und die „Zero Trust“-Architektur.
Das Management blickt derweil zuversichtlich auf das restliche Geschäftsjahr 2026. Für das dritte Quartal wird ein Gewinn pro Aktie von bis zu 1,01 US-Dollar angestrebt, während die Prognose für das Gesamtjahr in einer Spanne zwischen 3,99 und 4,02 US-Dollar liegt. Diese konkreten Zielmarken unterstreichen den Anspruch des Unternehmens, seine Marktdurchdringung bei den weltweit größten Konzernen trotz des Wettbewerbsdrucks weiter auszubauen.
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