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Symbolbild, KI-generiert

Zoetis: Gewinn je Aktie verfehlt Ziel deutlich

Der Tiergesundheitsspezialist Zoetis verfehlt die Gewinnerwartungen, während der Umsatz stabil bleibt. Die Aktie notiert nahe dem Jahrestief und steht vor einer Neubewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinn je Aktie verfehlt Prognose
  • Umsatz bleibt stabil bei 2,3 Milliarden
  • Aktie notiert nahe Jahrestief
  • Insiderkäufe signalisieren Vertrauen

Bei Zoetis passt der Umsatz noch, der Gewinn enttäuscht. Genau diese Lücke hat gereicht, um die Aktie in die Nähe ihres Jahrestiefs zu drücken. Für den Tiergesundheitskonzern geht es nun um mehr als ein schwaches Quartal: Der Markt prüft die Ertragskraft neu.

Gewinn je Aktie verfehlt

Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 2,3 Milliarden Dollar und traf die Erwartungen. Beim Gewinn je Aktie meldete Zoetis jedoch 1,53 Dollar statt der erwarteten 1,62 Dollar. Das war der Punkt, an dem die Stimmung kippte.

Die Enttäuschung wiegt schwer, weil Zoetis lange als verlässlicher Qualitätswert galt. An der Börse ist der Konzern noch rund 31,1 Milliarden Dollar wert. Das KGV von 12,27 wirkt deutlich niedriger als in früheren Wachstumsphasen.

Billig allein reicht aber nicht. Wenn der Umsatz stabil bleibt, der Gewinn aber hinterherläuft, schauen Investoren genauer auf Kosten, Produktmix und Preissetzung. Genau dort liegt jetzt der Druck.

Aktie bleibt angeschlagen

Am Freitag notiert die Aktie bei 64,96 Euro, ein Plus von 2,20 Prozent. Über 30 Tage steht dennoch ein Minus von 36,53 Prozent zu Buche. Der kleine Tagesgewinn ändert wenig am beschädigten Chartbild.

Das Jahrestief liegt bei 63,48 Euro, das jüngste Hoch bei 149,82 Euro. Der Abstand zum Hoch beträgt damit gut die Hälfte. Das zeigt, wie stark die Bewertung seit dem vergangenen Sommer geschrumpft ist.

Zum Durchschnitt der vergangenen 200 Tage fehlen mehr als 41 Prozent. Der RSI von 53,6 spricht nach dem ersten Rebound nicht mehr für eine extreme Übertreibung nach unten. Die Aktie ist also nicht mehr klassisch überverkauft, bleibt aber technisch klar unter Druck.

Insiderkäufe senden ein Signal

Parallel dazu kauften Direktoren von Zoetis Aktien im Wert von rund 653.000 Dollar. Frank Damelio griff mit mehr als 501.000 Dollar besonders deutlich zu. Solche Käufe können Vertrauen signalisieren, ersetzen aber keine operative Trendwende.

Ein weiterer stabiler Punkt bleibt die Dividende. Zoetis hat die Ausschüttung seit 13 Jahren erhöht, die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 2,85 Prozent. Das hilft der Wahrnehmung als Qualitätswert, schützt aber nicht vor einer Neubewertung des Gewinnprofils.

Kurzfristig markiert 63,48 Euro die relevante Unterkante. Eine Rückeroberung des 50-Tage-Durchschnitts bei 96,48 Euro wäre dagegen ein erstes starkes Signal. Bis dahin bleibt der verfehlte Gewinn je Aktie der Taktgeber für die Aktie.

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