ZenaTech skaliert sein Geschäft mit automatisierten Drohnen in hohem Tempo. Während der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 förmlich explodierte, belasteten hohe Expansionskosten und Sondereffekte das Ergebnis. Die Aktie verlor am Dienstag 8,4 Prozent auf 1,85 Euro und notiert damit nur knapp über ihrem Jahrestief.
DaaS-Plattform als Wachstumsmotor
Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 558 Prozent auf 12,9 Millionen CAD. Maßgeblicher Treiber war die „Drone-as-a-Service“-Sparte (DaaS), die allein 10,1 Millionen CAD beisteuerte. Parallel dazu wuchs die Enterprise-SaaS-Sparte um 43 Prozent und trug den Rest zum Gesamtergebnis bei.
Das Unternehmen sicherte sich durch 20 Übernahmen eine globale Präsenz mit 24 Standorten. Die Produktion ist mittlerweile auf internationale Hubs verteilt, unter anderem in der Ukraine, Taiwan und den USA. Derzeit durchlaufen drei Drohnenmodelle, darunter der Interceptor P-1, wichtige Zertifizierungsprozesse für den US-Markt.
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Hohe Kosten belasten die Bilanz
Die Bilanzsumme stieg kräftig auf fast 100 Millionen CAD. Trotz einer gestärkten Cash-Position von 15,1 Millionen CAD verbuchte ZenaTech einen Nettoverlust von 45,2 Millionen CAD. Ein erheblicher Teil davon entfiel mit rund 18 Millionen CAD auf nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Derivate.
Zur Deckung des künftigen Kapitalbedarfs hält das Unternehmen eine S-3-Registrierung im Wert von 250 Millionen USD bereit. Aktuell präsentiert sich das Team auf der Branchenmesse CIM CONNECT in Vancouver. Dort stehen automatisierte Lösungen für die Überwachung und Sicherheit im Bergbau- und Infrastruktursektor im Mittelpunkt.
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