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Zenatech Aktie: 20 Akquisitionen, 24 globale Standorte

ZenaTech steigert den Umsatz um 558 Prozent, bleibt aber mit hohen Nettoverlusten belastet. Die Aktie fällt auf Jahrestief.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzsprung auf 12,9 Millionen CAD
  • DaaS-Sparte als Hauptwachstumstreiber
  • Nettoverlust von 45,2 Millionen CAD
  • Aktie fällt auf Jahrestief zurück

ZenaTech skaliert sein Geschäft mit automatisierten Drohnen in hohem Tempo. Während der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 förmlich explodierte, belasteten hohe Expansionskosten und Sondereffekte das Ergebnis. Die Aktie verlor am Dienstag 8,4 Prozent auf 1,85 Euro und notiert damit nur knapp über ihrem Jahrestief.

DaaS-Plattform als Wachstumsmotor

Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 558 Prozent auf 12,9 Millionen CAD. Maßgeblicher Treiber war die „Drone-as-a-Service“-Sparte (DaaS), die allein 10,1 Millionen CAD beisteuerte. Parallel dazu wuchs die Enterprise-SaaS-Sparte um 43 Prozent und trug den Rest zum Gesamtergebnis bei.

Das Unternehmen sicherte sich durch 20 Übernahmen eine globale Präsenz mit 24 Standorten. Die Produktion ist mittlerweile auf internationale Hubs verteilt, unter anderem in der Ukraine, Taiwan und den USA. Derzeit durchlaufen drei Drohnenmodelle, darunter der Interceptor P-1, wichtige Zertifizierungsprozesse für den US-Markt.

Hohe Kosten belasten die Bilanz

Die Bilanzsumme stieg kräftig auf fast 100 Millionen CAD. Trotz einer gestärkten Cash-Position von 15,1 Millionen CAD verbuchte ZenaTech einen Nettoverlust von 45,2 Millionen CAD. Ein erheblicher Teil davon entfiel mit rund 18 Millionen CAD auf nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Derivate.

Zur Deckung des künftigen Kapitalbedarfs hält das Unternehmen eine S-3-Registrierung im Wert von 250 Millionen USD bereit. Aktuell präsentiert sich das Team auf der Branchenmesse CIM CONNECT in Vancouver. Dort stehen automatisierte Lösungen für die Überwachung und Sicherheit im Bergbau- und Infrastruktursektor im Mittelpunkt.

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Diskussion zu Zenatech

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.