XRP zeigt sich nach dem monatelangen Kursrutsch erstmals wieder von seiner stärkeren Seite. Die Kryptowährung legte am Wochenende bis zu 5,6 Prozent zu und profitiert damit von einer breiteren Markterholung. Doch während die Kurse steigen, warnen Entwickler vor neuen Betrugsmaschen im Netzwerk.
Geopolitik treibt Krypto-Markt
Auslöser der Erholung sind veränderte geopolitische Rahmenbedingungen im Nahen Osten. Nach der bestätigten Nachricht über den Tod des iranischen Führers Khamenei preisen Marktteilnehmer eine mögliche Verkürzung des Konflikts ein. Das Handelsvolumen von XRP stieg daraufhin binnen 24 Stunden um 68 Prozent. XRP notiert aktuell bei 1,42 US-Dollar.
Auch bei den institutionellen Produkten zeigt sich Bewegung: XRP-Spot-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von 2,21 Millionen US-Dollar. Das Gesamtvolumen dieser Vehikel liegt damit bei rund 983 Millionen US-Dollar. Allerdings bleibt die Kryptowährung auf Wochensicht mit einem Minus von zwei Prozent leicht im Rückstand.
Dringende Warnung vor Wallet-Betrug
Parallel zur Markterholung warnen Entwickler des XRP Ledgers (XRPL) vor einer akuten Betrugswelle. Wietse Wind, ein führender XRPL-Entwickler, machte am Wochenende auf gefälschte NFTs aufmerksam, die als sogenannte „Passes“ getarnt sind. Die betrügerischen Token sollen Nutzer dazu verleiten, Angebote zu kopieren – mit dem Ziel, ihre Wallets zu leeren.
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Wind rät dringend davon ab, mit unbekannten Angeboten zu interagieren. Nutzer sollten verdächtige Offers sofort abbrechen. Die offizielle Xaman-Anwendung verteilt keine NFTs auf diesem Weg. Zusätzlich steht am 3. März ein offizieller Reset der XRPL-Testumgebung an, bei dem alle aktuellen Daten gelöscht werden.
Ripple kontert Zensur-Vorwürfe
In der Community sorgt die Frage nach der Kontrolle über das Netzwerk für Diskussionen. Ripple-Manager David Schwartz stellte nun klar: Das Unternehmen kann gültige Transaktionen auf dem XRP Ledger weder blockieren noch zensieren. Die bewusst dezentrale Architektur verhindert einseitige Eingriffe. Änderungen an den Betriebsregeln sind nur möglich, wenn die breitere Nutzerbasis die Validierungsparameter anpasst.
Technischer Ausblick bleibt neutral
Aus charttechnischer Sicht testet XRP derzeit den 200-Wochen-EMA, der historisch Trendwechsel signalisiert. Der Relative-Stärke-Index bewegt sich neutral zwischen 45 und 50 Punkten, während der MACD-Indikator auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet. Ein nachhaltiger Ausbruch über 1,50 US-Dollar könnte den Weg zu Widerständen bei 1,60 und 1,67 US-Dollar öffnen. Unterstützungen liegen bei 1,35, 1,25 und 1,11 US-Dollar.
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