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XRP: XRPL AI Starter Kit startet

Ripple öffnet sein Netzwerk für KI-Agenten und ermöglicht eigenständige Transaktionen. Der XRP-Kurs bleibt trotz der Innovation schwach.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Agenten zahlen selbstständig
  • Mastercard startet parallelen Dienst
  • XRP-Kurs fällt auf 1,10 Dollar
  • RSI zeigt stark überverkaufte Lage

Ripple öffnet sein Netzwerk für künstliche Intelligenz. Software soll künftig selbstständig Rechnungen begleichen. Ein neues Entwicklerpaket macht den XRP Ledger fit für autonome Zahlungen. An der Börse verpufft die Nachricht bislang völlig.

Maschinen zahlen selbst

Das am 10. Juni gestartete „XRPL AI Starter Kit“ zielt auf einen speziellen Markt ab. KI-Agenten sollen digitale Dienste eigenständig bezahlen. Ein Mensch muss die Transaktion nicht mehr manuell freigeben. Entwickler können Anwendungen auf dem XRP Ledger nun direkt integrieren. Das System unterstützt das X402-Protokoll. Damit fließen Zahlungen vom ersten Tag an in XRP oder dem Stablecoin RLUSD.

Tempo und Mastercard-Allianz

Ripple setzt bei diesem Vorstoß auf die Stärken seines Netzwerks. Transaktionen sind in drei bis fünf Sekunden abgeschlossen. Teure Bietergefechte um Netzwerkgebühren entfallen. Ein eingebauter dezentraler Handelsplatz wechselt Währungen bei Bedarf automatisch im Hintergrund.

Der Stablecoin RLUSD spielt dabei eine zentrale Rolle. Er wickelt Workflows ab, die an den US-Dollar gebunden sind. Das betrifft Rechnungen oder Gehaltszahlungen. Die Finanzindustrie erkennt diesen Trend. Parallel dazu startete Mastercard den Dienst „Agent Pay for Machines“. RippleX gehört hier zu den ersten Unterstützern.

Chartbild bleibt düster

Die technologische Fantasie spiegelt sich im Kursverlauf nicht wider. Im Gegenteil. XRP notiert aktuell bei nur 1,10 US-Dollar. Seit Jahresbeginn verlor der Coin deutlich an Wert. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 1,60 US-Dollar wächst stetig.

Verkäufer dominieren den Markt. Der RSI-Indikator liegt bei 28,2. Das signalisiert eine stark überverkaufte Situation. Das Jahrestief bei 1,05 US-Dollar rückt bedrohlich nah.

Das neue Entwicklerpaket liefert dem XRP-Ökosystem einen klaren Anwendungsfall. Autonome Zahlungen gelten als Wachstumsmarkt. Die Realität an den Kryptobörsen sieht jedoch anders aus. Fällt die Unterstützung bei 1,10 US-Dollar, droht ein direkter Test des Jahrestiefs.

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Diskussion zu XRP

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.