Drei Entwicklungen bestimmen den XRP-Ausblick für April 2026 – und sie könnten in ihrer Kombination mehr Gewicht haben als jede einzeln. Ripple hat erneut 1 Milliarde Token aus dem Escrow freigegeben, Bitget Wallet integriert das XRP Ledger als vollwertigen Zahlungspartner, und im US-Senat steht ein Gesetz auf der Tagesordnung, das die regulatorische Stellung von XRP grundlegend verändern könnte.
CLARITY Act: Mehr als nur ein Regulierungsschritt
Der wichtigste Faktor kommt aus Washington. Der Bankenausschuss des Senats hat den Markup des CLARITY Act für die zweite Aprilhälfte angesetzt – der Senat kehrt am 13. April aus der Osterpause zurück. Das Gesetz würde XRP formal als digitale Ware nach US-Bundesrecht klassifizieren.
Die Konsequenz wäre erheblich: US-Banken erhielten damit den rechtlichen Rahmen, den sie benötigen, um XRP direkt als Brückenwährung in grenzüberschreitenden Zahlungen einzusetzen – sogenannte ODL-Korridore. Ohne diese Klassifizierung weichen Finanzinstitute auf Stablecoins aus, weil das rechtliche Risiko eines volatilen Tokens für die Unternehmensabrechnung zu hoch ist.
Konkret zeigt sich das bereits heute: Deutsche Bank und Société Générale nutzen Ripples Infrastruktur, rechnen aber in RLUSD und Fiat ab – nicht in XRP. Ripples Treasury-Sparte verwaltet jährliche Fiat-Zahlungen von 13 Billionen US-Dollar für traditionelle Unternehmenskunden. Dieses Volumen läuft bislang vollständig an XRP vorbei.
Der CLARITY Act enthält allerdings auch eine Hürde für Ripple selbst: Abschnitt 205 setzt eine 20-Prozent-Schwelle für Einzelhalter voraus, damit ein Netzwerk als „reifes Blockchain-System“ gilt. Ripple hält derzeit rund 34 Prozent des gesamten XRP-Angebots in Escrow – eine Anpassung wäre demnach erforderlich.
Wallet-Integration und On-Chain-Signale
Parallel dazu öffnet die Bitget-Wallet-Integration einen neuen Zugang zum XRP Ledger. Nutzer können künftig Transaktionen direkt auf dem Mainnet durchführen, kettenübergreifende Swaps mit XRP und RLUSD vornehmen sowie On- und Off-Ramp-Services für RLUSD nutzen. Der Fokus liegt auf realer Zahlungsnutzung, nicht auf Handelsaktivität – insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen, wo Geschwindigkeit und niedrige Kosten zählen.
On-Chain zeigt Analyst Darkfost ein bemerkenswertes Muster: Seit Ende Februar verzeichnet Binance mehrere Tage mit über 4.000 Abflusstransaktionen, mit Einzeltages-Spitzen nahe 6.000. Die Aktivität konzentriert sich auf Beträge zwischen 1.000 und 100.000 XRP – ein Hinweis darauf, dass mittelgroße Investoren Token von Börsen in private Wallets transferieren.
Sechs Verlustmonate in Folge
Die Kurslage bleibt angespannt. XRP notiert aktuell rund 63 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch und bewegt sich seit Juli 2025 in einem absteigenden Kanal. Der März schloss mit einem Minus von knapp zwei Prozent – der sechste Verlustmonat in Folge.
Ob der April diese Serie bricht, hängt maßgeblich davon ab, ob der CLARITY Act den Ausschuss passiert und welches Signal das für die institutionelle Nutzung von XRP als Brückenwährung setzt.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 2. April liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
