Jahrelang wurde Ripple als der designierte Nachfolger des veralteten SWIFT-Systems gehandelt. Neue Praxistests japanischer Banken untermauern diesen Anspruch nun mit harten Fakten. Während die Technologie im Hintergrund grenzüberschreitende Zahlungen drastisch verbilligt, baut das Ökosystem gleichzeitig eine direkte Brücke an die traditionelle Wall Street.
Effizienz in Zahlen
Aktuelle Daten der XRP Tokyo Konferenz belegen, dass grenzüberschreitende Zahlungen über das Netzwerk rund 60 Prozent günstiger abgewickelt werden als über traditionelle SWIFT-Routen. Die finale Abrechnung erfolgt dabei in weniger als vier Sekunden. Um diese Effizienz weiter auszubauen, erweitert Ripple seinen On-Demand Liquidity Service um zwölf neue Währungspaare. Diese zielen spezifisch auf die stark frequentierten Finanzkorridore zwischen Japan und Südostasien ab.
Sprung an die Nasdaq
Parallel zur technologischen Adaption reift die institutionelle Infrastruktur. Das von Ripple unterstützte Unternehmen Evernorth treibt eine Fusion mit einer Mantelgesellschaft voran. Ziel ist ein Nasdaq-Listing unter dem Ticker „XRPN“, um als groß angelegtes On-Chain-Treasury-Vehikel zu fungieren. Diese Entwicklung trifft auf handfeste Nachfrage: Allein in der vergangenen Woche flossen rund 120 Millionen US-Dollar netto in XRP-besicherte Anlageprodukte. Auch der an den Dollar gekoppelte Stablecoin RLUSD, der auf dem XRP-Ledger läuft, nähert sich einer Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Sinkender Verkaufsdruck
Auf der Angebotsseite zeichnet sich derweil eine leichte Verknappung ab. Bis zum heutigen Freitag sanken die XRP-Reserven auf den Kryptobörsen auf etwa 2,74 Milliarden Token. Dieser Abfluss in private Wallets oder Cold Storage verringert das unmittelbar verfügbare Angebot. Entsprechend stabil präsentiert sich der Coin aktuell bei 1,36 US-Dollar und verbucht auf Wochensicht ein moderates Plus von 3,10 Prozent.
Die Schere zwischen zurückhaltenden Privatanlegern und akkumulierenden Großinvestoren öffnet sich damit weiter. Der nächste konkrete Katalysator steht bereits im Kalender: Ende April folgt die Ausarbeitung des „CLARITY Act“ im US-Kongress. Dieses Gesetzesvorhaben wird die regulatorischen Standards für XRP-basierte Zahlungssysteme in den Vereinigten Staaten verbindlich definieren.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
