Rekord-Zuflüsse in XRP-ETFs, ein Kurs knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt und ein US-Senat, der in den nächsten Tagen über das CLARITY Act abstimmen könnte — selten lagen so viele Weichen gleichzeitig auf Weichenstellung.
ETF-Zuflüsse auf Jahreshöchststand
Die institutionelle Nachfrage zieht spürbar an. XRP-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt wöchentliche Nettozuflüsse von 55,4 Millionen Dollar — die stärkste Woche des gesamten Jahres 2026.
Der April läuft damit bereits auf ein Rekordmonat hinaus. Bisher flossen 65,9 Millionen Dollar zu, bei noch zwei verbleibenden Wochen. Den bisherigen Monatsrekord von 58,1 Millionen Dollar aus dem Februar hat April schon übertroffen. Zum Vergleich: Der März brachte Abflüsse von 31,2 Millionen Dollar — der erste monatliche Verlust in der Geschichte der XRP-ETFs.
Den Löwenanteil der April-Zuflüsse stemmen der Bitwise XRP ETF und der Franklin Templeton XRP ETF. Bitwise allein kommt auf 39,6 Millionen Dollar im laufenden Monat. Insgesamt sind sieben XRP-Spot-ETFs in den USA handelbar, mit einem kombinierten Verwaltungsvermögen von rund einer Milliarde Dollar.
Das CLARITY Act: Gesetz oder Interpretationssache
Hinter den ETF-Zahlen steckt ein klares Kalkül. 65 Prozent der befragten institutionellen Investoren nennen regulatorische Unsicherheit als Hauptgrund, kein Kapital in XRP zu allokieren.
Das CLARITY Act würde genau diese Unsicherheit beseitigen. Das Gesetz würde XRP dauerhaft als digitale Ware unter CFTC-Zuständigkeit kodifizieren — und der SEC die primäre Aufsicht entziehen. Das Repräsentantenhaus hat das Gesetz bereits im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen verabschiedet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Jetzt liegt der Ball beim Senat. Ein Ausschuss-Markup ist für die zweite Aprilhälfte angestrebt. Gelingt die Passage vor Mai, wird die Rohstoffklassifizierung dauerhaftes Bundesgesetz. Scheitert das Gesetz, legen Midterm-Wahlkampfdynamiken das Vorhaben für den Rest des Jahres 2026 auf Eis.
Auf Prognosemärkten liegt die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung in 2026 zwischen 63 und 69 Prozent.
Was auf dem Spiel steht
Standard-Chartered-Analyst Geoffrey Kendrick hat die Szenarien klar beziffert. Verabschiedet der Senat das CLARITY Act und steigen die ETF-Zuflüsse bis Jahresende auf 10 Milliarden Dollar, sieht Kendrick XRP bei 8,00 Dollar. Scheitert das Gesetz im Ausschuss, lautet sein Zielkurs 2,80 Dollar.
Aktuell notiert XRP bei 1,42 Dollar — rund drei Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt, aber noch weit vom 52-Wochen-Hoch bei 3,56 Dollar entfernt. Der MACD hat ins Bullische gedreht. Technisch wartet bei 1,45 Dollar der nächste Widerstand.
Strukturell arbeitet Ripple parallel dazu an der Weiterentwicklung des XRP Ledgers: institutionelles Kreditprotokoll, datenschutzorientierter Token-Standard und programmierbare Smart Escrows stehen auf der Roadmap. Allein in den ersten Wochen 2026 absorbierte das Ledger 1,3 Milliarden Dollar an neu tokenisierten Real-World Assets.
Das Ausschuss-Markup im Senat wird damit zur entscheidenden Messlatte — nicht nur für den Kurs, sondern für die Frage, ob institutionelles Kapital dauerhaft in XRP fließt oder weiter wartet.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 20. April liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
