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Symbolbild, KI-generiert

XRP: RLUSD auf zwei Börsen in 24 Stunden

Ripples Stablecoin RLUSD wird auf Bullish und OKX als Sicherheit akzeptiert, während XRP-ETFs Zuflüsse verzeichnen. Der XRP-Kurs bleibt trotzdem schwach.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • RLUSD als Sicherheit bei Bullish und OKX
  • Marktkapitalisierung des Stablecoins steigt auf 1,6 Milliarden
  • XRP-ETFs mit Nettozuflüssen von 82 Millionen Dollar im April
  • XRP-Kurs verharrt bei 1,37 US-Dollar

Ripple feiert einen Meilenstein nach dem anderen. Der neue Stablecoin RLUSD erobert die regulierten Derivatemärkte. Die institutionellen Gelder fließen. Der XRP-Kurs reagiert darauf jedoch kaum. Der Token notiert bei 1,37 US-Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn 27 Prozent im Minus.

RLUSD wird zur institutionellen Sicherheit

Am 29. April 2026 gelang der Krypto-Firma ein doppelter Erfolg. Die Börse Bullish integrierte den Stablecoin RLUSD. Kunden können ihn nun als Sicherheit für Bitcoin-Optionen hinterlegen. Das ist ein lukrativer Markt. Das offene Interesse bei Bullish übersteigt hier drei Milliarden US-Dollar.

Am selben Tag zog die Kryptobörse OKX nach. Sie akzeptiert den Stablecoin nun als Margin-Sicherheit für hunderte Handelspaare. Damit sticht Ripples Produkt die Platzhirsche USDT und USDC auf zwei regulierten Plattformen aus. Die Marktkapitalisierung von RLUSD spiegelt dieses Wachstum wider. Sie kletterte kürzlich auf 1,6 Milliarden US-Dollar.

ETFs sammeln Kapital ein

Auch bei den klassischen Anlageprodukten läuft es rund. US-Spot-ETFs auf XRP verzeichneten im April Nettozuflüsse von rund 82 Millionen US-Dollar. Das ist der stärkste Monat des laufenden Jahres. Die kumulierten Zuflüsse übersteigen mittlerweile die Marke von 1,2 Milliarden US-Dollar.

Diese institutionelle Nachfrage treibt den Kurs aktuell nicht an. XRP pendelt lustlos um seine 50-Tage-Linie bei 1,39 US-Dollar. Ein Grund dafür ist die schwache strukturelle Bindung. Jede RLUSD-Transaktion verbrennt zwar einen winzigen Bruchteil eines XRP-Tokens. Selbst bei massiven Volumina senkt das die Gesamtmenge aber kaum.

Warten auf den Senat

Der wahre Hebel für den XRP-Kurs liegt in Washington. Der Markt wartet auf den sogenannten CLARITY Act. Dieses Gesetz würde XRP dauerhaft als Rohstoff einstufen. Das Repräsentantenhaus hat bereits zugestimmt. Nun fehlt noch das Votum des Bankenausschusses im Senat.

Die Zeit drängt. Über 120 Krypto-Unternehmen forderten den Senat kürzlich in einem offenen Brief zum Handeln auf. Wettmärkte wie Polymarket beziffern die Chance auf eine Verabschiedung in diesem Jahr auf 46 Prozent.

Beginnt Ende Mai die Sitzungspause ohne eine Entscheidung, droht ein langer Stillstand. Das Gesetz könnte dann bis 2030 auf Eis liegen.

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