Der Kryptomarkt zeigt sich zur Wochenmitte kontrolliert – doch bei XRP könnten die Weichen für einen spektakulären Schritt gestellt werden. Ripple Labs plant offenbar einen Börsengang in den USA, der das Unternehmen mit fast 50 Milliarden US-Dollar bewerten könnte. Während die Kryptowährung selbst aktuell um 1,90 Dollar notiert, bereitet sich das dahinterstehende Unternehmen auf den möglicherweise größten Krypto-IPO des Jahres vor.
Börsengang nach schwierigem Jahr?
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Ripple Labs hat interne Strukturen, Governance-Mechanismen und Berichtswesen grundlegend überarbeitet. Gleichzeitig baute das Unternehmen globale Bankpartnerschaften massiv aus – ein klares Signal für die Absicherung stabiler Einnahmequellen vor einem möglichen Gang aufs Parkett.
CEO Brad Garlinghouse und Präsidentin Monica Long äußern sich zwar zurückhaltend und betonen, dass zusätzliches Kapital nicht zwingend nötig sei. Doch der Branchentrend spricht eine andere Sprache: Mit Kraken und BitGo stehen bereits weitere prominente Krypto-Unternehmen in den Startlöchern für eigene Börsengänge.
500 Millionen Dollar frisches Kapital
2025 sicherte sich Ripple Labs bereits eine Finanzspritze von Schwergewichten wie Citadel. Bei einer Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar flossen 500 Millionen Dollar in die Kassen. Das Geld soll Expansionspläne vorantreiben – und hier wird es interessant für XRP-Halter.
Ein neu gegründetes Treasury-Unternehmen kauft und hält gezielt XRP. Diese Strategie könnte künftig systematischen Kaufdruck auf die Kryptowährung ausüben. Während XRP aktuell in einer Tagesspanne zwischen 1,85 und 1,90 Dollar handelt, könnte diese strukturelle Nachfrage mittelfristig für Stabilität sorgen.
Markt bleibt vorsichtig
Die aktuelle Marktlage zeigt sich verhalten. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 115 Milliarden Dollar und einem 24-Stunden-Handelsvolumen von rund 1,8 Milliarden Dollar bewegt sich XRP in ruhigen Gewässern. Die planmäßige Freigabe von Token aus dem Escrow zum Monatsbeginn verläuft erwartungsgemäß – der Markt hat diesen Prozess längst eingepreist.
Die Bitcoin-Dominanz liegt bei knapp 59 Prozent, während Kapital vorsichtig in ausgewählte Altcoins rotiert. Solange Bitcoin um 89.000 Dollar stabil bleibt, dürften größere Altcoins wie XRP Raum für eigene Bewegungen finden. Kippt der Marktführer jedoch, reagiert der Rest umgehend.
Was bedeutet der IPO für Investoren?
Ein Börsengang würde Ripple Labs neue Transparenzpflichten auferlegen und institutionellen Investoren direkten Zugang zum Unternehmen ermöglichen – unabhängig von der Kryptowährung XRP selbst. Die Bewertung von knapp 50 Milliarden Dollar wäre ein Statement: Ripple positioniert sich nicht als reines Krypto-Projekt, sondern als Finanzinfrastruktur-Unternehmen mit globaler Reichweite.
Für XRP könnte das zwiespältige Signale senden. Einerseits würde ein erfolgreicher IPO die Legitimität des gesamten Ökosystems stärken. Andererseits könnten Investoren künftig zwischen Ripple-Aktien und XRP-Token wählen – mit potenziell unterschiedlichen Risiko-Rendite-Profilen.
Bleibt abzuwarten, ob Ripple Labs den Schritt 2026 tatsächlich wagt. Die Infrastruktur steht, das Kapital ist vorhanden – nur der finale Startschuss fehlt noch.
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