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XRP: Plötzliche Volumen-Explosion

XRP verzeichnete am 4. Januar einen extremen Handelsvolumenschub von 23 Millionen Dollar in einer Minute. ETF-Zuflüsse und schrumpfende Börsenbestände untermauern das Bild einer Akkumulation.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Extremer Handelsvolumenschub in einer Minute
  • ETF verzeichnet seit Wochen positive Zuflüsse
  • Börsenbestände schrumpfen deutlich
  • Regulatorische Entscheidungen im Januar erwartet

Zum Auftakt des Jahres 2026 zeigt XRP ungewöhnliche Handelsmuster, die Marktbeobachter aufhorchen lassen. Trotz der jüngsten Kurskorrekturen verzeichnete das Asset am 4. Januar eine massive Anomalie beim Handelsvolumen, die auf das Eingreifen großer Marktakteure hindeutet. Während ETF-Zuflüsse und regulatorische Hoffnungen das fundamentale Bild stützen, fragen sich Anleger: Bauen Institutionen hier still und leise Positionen auf?

23 Millionen Dollar in 60 Sekunden

Für Aufsehen sorgte eine extreme Spitze im Handelsvolumen. Marktanalysten registrierten am 4. Januar eine Bewegung von 23 Millionen US-Dollar innerhalb von nur einer einzigen Minute. Solche abrupten Liquiditätsschübe sind selten und werden oft als Indikator für die Aktivität von institutionellen Investoren oder sogenannten „Whales“ gewertet. Diese aggressive Partizipation könnte eine Phase erhöhter Volatilität einleiten, da große Adressen den Markt offensichtlich genau beobachten.

Institutionelles Interesse hält an

Untermauert wird die These vom institutionellen Interesse durch die Daten der US-Spot-ETFs. Diese verzeichnen seit über 30 Tagen in Folge positive Zuflüsse. Allein am 2. Januar flossen weitere 13,59 Millionen US-Dollar in die Produkte.

Der Canary XRP ETF, der als erster seiner Art in den USA startete, konnte inzwischen Nettozuflüsse von über 335 Millionen US-Dollar einsammeln. Auch Konkurrent Grayscale verzeichnet eine stabile Nachfrage. Diese kontinuierliche Kaufseite absorbiert Angebot und schafft ein Gegengewicht zu den üblichen Marktschwankungen.

Regulatorische Hoffnungsträger

Neben den Marktdaten rückt auch die politische Bühne in den Fokus. Händler bewerten den personellen Wechsel bei der US-Börsenaufsicht SEC positiv, insbesondere den Abgang von Kommissarin Caroline Crenshaw, die als Krypto-Skeptikerin galt.

Zusätzlich richten sich die Blicke auf den 15. Januar 2026. An diesem Datum wird die Bearbeitung des „Market Structure Bill“ im Senat erwartet. Da XRP aufgrund des langjährigen Rechtsstreits mit der SEC besonders sensibel auf regulatorische Signale reagiert, könnte dieses Gesetz die Akzeptanz bei institutionellen Anlegern weiter festigen. Auch die im Dezember erhaltene bedingte Banklizenz für Ripple durch das OCC stärkt die Perspektive für den praktischen Einsatz des XRP-Ledgers im Finanzwesen.

Verknappung des Angebots

Ein Blick auf die On-Chain-Daten zeigt, dass das frei verfügbare Angebot schrumpft. Die Bestände auf den Börsen sind in den letzten 12 Monaten von rund 4 Milliarden auf unter 1,5 Milliarden Token gefallen – ein klassisches Zeichen für Akkumulation durch Langzeithalter. Zwar wurden im Rahmen des monatlichen Escrow-Release eine Milliarde Token freigegeben, doch Ripple führte am 4. Januar 700 Millionen davon direkt in die Treuhandkonten zurück, was den inflationären Druck deutlich mildert.

Der Kurs notiert aktuell bei 1,88 US-Dollar und weist damit einen Abstand von rund 38 Prozent zum 52-Wochen-Hoch auf. Der RSI von 28,8 deutet auf eine technisch überverkaufte Situation hin.

Fazit

Die Diskrepanz zwischen der aktuellen Kursnotierung und den fundamentalen Daten ist auffällig. Während der Preis korrigiert hat, sprechen die rekordverdächtigen ETF-Serien und der plötzliche Volumen-Spike am 4. Januar eine andere Sprache. Das Zusammentreffen von institutioneller Nachfrage und sinkendem Börsenangebot schafft eine spannende Ausgangslage für die kommenden Wochen. Entscheidend dürfte nun sein, welche Signale der legislative Termin am 15. Januar sendet.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.