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Symbolbild, KI-generiert

XRP: Made In USA nutzt Ledger

XRP gewinnt Logistikpartner für Lieferketten, kämpft aber mit veralteter Software und fallenden Kursen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Logistiker Made In USA nutzt XRP Ledger
  • Netzwerk-Softwareupdate hängt bei 40 Prozent
  • Ripple fordert SEC-Strafe unter zehn Millionen
  • XRP-Kurs fällt 70 Prozent unter Jahreshoch

Die Blockchain-Welt von XRP ordnet sich neu. Ein amerikanischer Logistiker nutzt das Netzwerk ab sofort zur Lieferketten-Kontrolle. Das ist ein wichtiger Meilenstein für die industrielle Nutzung. Aber hinter den Kulissen hakt die Technik gewaltig.

Das Logistik-Unternehmen Made In USA Inc. setzt ab sofort auf den XRP Ledger. Die Firma speichert Zertifikate künftig fälschungssicher auf der Blockchain. Damit können Verbraucher die Herkunft amerikanischer Waren lückenlos überprüfen.

Für das Krypto-Projekt bedeutet das einen strategischen Schwenk. Bisher lag der Fokus stark auf grenzüberschreitenden Zahlungen. Nun rückt die Rückverfolgbarkeit realer Güter in den Mittelpunkt. Das Ziel: mehr Transparenz in der Industrie.

Lücke im Netzwerk

Während neue Partner aufbauen, bremst die eigene Infrastruktur. Das neueste Server-Update spaltet aktuell das Netzwerk. Zwar haben 89 Prozent der offiziellen Validatoren die Version 3.2.0 installiert. Die breite Masse zieht jedoch nicht mit.

Weniger als die Hälfte der aktiven Knotenpunkte nutzt die aktuelle Software. Das blockiert wichtige Sicherheitspatches. Eine zentrale Aktualisierung hängt derzeit bei einer Zustimmungsquote von 40 Prozent fest. Für Börsen und Verwahrer steigt durch diese fehlende Synchronität das Ausfallrisiko.

Juristisches Finale und ETF-Flucht

Auch juristisch drückt Ripple aufs Tempo. Das Unternehmen reichte Anfang Juli ein entscheidendes Dokument ein. Die Kernaussage: Die Strafe im jahrelangen SEC-Rechtsstreit darf zehn Millionen US-Dollar nicht übersteigen. Ripple will die finanziellen Folgen der Klage endgültig begrenzen.

Am Markt sorgt das kaum für Erleichterung. XRP notiert aktuell bei 1,09 US-Dollar. Damit liegt der Kurs drastische 70 Prozent unter seinem Vorjahreshoch. Auch die Nachfrage institutioneller Investoren kühlt ab. Nach acht starken Wochen verzeichnen die amerikanischen XRP-ETFs jüngst wieder Netto-Kapitalabflüsse.

Charttechnisch steckt der Coin in einem klaren Abwärtstrend fest. Als erste Hürde für eine Erholung gilt die 50-Tage-Linie bei rund 1,17 US-Dollar. Hält die wichtige psychologische Unterstützung von einem US-Dollar nicht, drohen kurzfristig weitere Verluste.

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