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Symbolbild, KI-generiert

XRP Ledger: 40 Prozent Speicherersparnis ab 15. Juni

Das XRP Ledger erhält ein umfassendes Update mit geringerem Speicherverbrauch und neuer Software-Bezeichnung. Node-Betreiber müssen ihre Systeme anpassen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Server-Software xrpld statt rippled
  • 40 Prozent weniger Speicher für Nodes
  • Update stärkt Sicherheit und Skalierbarkeit
  • XRP-Kurs zeigt kaum Reaktion

Am 15. Juni steht ein großer Schritt für das XRP Ledger an. Die Version 3.2.0 der Server-Software soll auf das Mainnet kommen – nicht mit neuen Funktionen für Nutzer, sondern mit tiefgreifenden Verbesserungen unter der Haube.

Der Kern des Updates: Die Software heißt künftig nicht mehr „rippled“, sondern „xrpld“. Ein Namenswechsel, der mehr als Kosmetik ist. Er spiegelt die Entwicklung des Ledgers wider, das sich längst von Ripple emanzipiert hat. Die neue Bezeichnung soll die Unabhängigkeit der Open-Source-Infrastruktur betonen, die weltweit von Validatoren und Node-Betreibern genutzt wird.

Technisch verspricht das Update handfeste Vorteile. Bis zu 40 Prozent weniger Speicherbedarf sollen die Nodes entlasten. Gleichzeitig optimiert die Version die Verarbeitung von Transaktionen, tokenisierten Assets und DeFi-Anwendungen. Die Entwickler betonen, dass die Sicherheit des Netzwerks ebenfalls gestärkt wird.

Für die Betreiber der Infrastruktur bedeutet der Wechsel Aufwand. Sie müssen ihre Systeme anpassen, um die Umbenennung der Software zu berücksichtigen. XRP-Inhaber selbst müssen nichts tun – das Update betrifft nur die Server-Ebene.

Die Vorbereitungen laufen. Rund 84 Prozent der Nodes laufen bereits mit der Vorversion 3.1.3. Der Zeitplan steht, auch wenn der Meilenstein auf GitHub erst zu 98 Prozent abgeschlossen ist. Kleinere Verschiebungen sind möglich.

An den Märkten zeigt XRP derzeit wenig Reaktion auf die technische Aufrüstung. Der Kurs notiert bei 1,15 US-Dollar – 11 Prozent im Minus über die vergangene Woche und fast 50 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Volatilität bleibt hoch: 41 Prozent annualisiert. Ob das Update langfristig die Nachfrage nach XRP ankurbelt, bleibt offen. Kurzfristig dominieren andere Faktoren – von geopolitischen Spannungen bis zur allgemeinen Marktstimmung.

Die Community beobachtet die Dokumentation genau. Doch eines ist klar: Die Infrastruktur steht vor einem Upgrade, das die Weichen für mehr Skalierbarkeit stellen soll. Ob das reicht, um den Abwärtstrend zu bremsen, wird sich zeigen. Am 15. Juni geht es los.

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