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XRP: Historische Kapitulation

Die Kryptowährung XRP erlebt das größte Kapitulationsereignis seit Jahren mit Milliardenschweren Verlusten, während gleichzeitig Finanzinstitute wie SBI Holdings und die Deutsche Bank die Technologie weiter integrieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Größtes Verlustereignis seit 39 Monaten
  • Institutionelle Adoption durch SBI und Deutsche Bank
  • Langfristige Investoren stocken Bestände auf
  • Kurs steuert auf fünften Verlustmonat zu

Die Kryptowährung XRP sendet derzeit extrem widersprüchliche Signale. Während institutionelle Schwergewichte wie SBI Holdings und die Deutsche Bank die Technologie weiter integrieren, spielen sich auf der Blockchain dramatische Szenen ab. Anleger realisierten zuletzt Verluste in Milliardenhöhe, was die Frage aufwirft: Ist das der finale Ausverkauf vor einer möglichen Wende oder der Beginn einer tieferen Krise?

Massive Verkaufswelle

Trotz positiver Unternehmensnachrichten dominieren kurzfristig die Bären das Geschehen. Blockchain-Daten zeigen, dass das Netzwerk am 21. Februar realisierte Verluste von 1,93 Milliarden US-Dollar an einem einzigen Tag verzeichnete. Dies markiert das größte Kapitulationsereignis seit 39 Monaten. Ein solch hohes Volumen deutet darauf hin, dass eine signifikante Anzahl von Investoren ihre Positionen weit unter dem Einstiegspreis aufgelöst hat. Begleitet wird diese Entwicklung von einem Rückgang der allgemeinen Netzwerkaktivität um rund 30 Prozent im letzten Monat.

Institutionelle Adoption schreitet voran

Im starken Kontrast zur Marktpanik steht die fundamentale Weiterentwicklung. Der japanische Finanzriese SBI Holdings kündigte die Emission von Blockchain-Anleihen im Wert von rund 65 Millionen US-Dollar an, bei denen Dividenden direkt in XRP ausgeschüttet werden. Parallel dazu plant die Deutsche Bank, die zugrundeliegende Ripple-Technologie zu nutzen, um veraltete Systeme im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu modernisieren. Auch wenn hierbei primär die Software und nicht zwingend der Token im Fokus steht, unterstreicht dies das anhaltende Interesse des traditionellen Finanzsektors an der Infrastruktur.

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Hoffnungsschimmer im Chart?

Interessanterweise nutzen bestimmte Anlegergruppen den Preisverfall antizyklisch. Wallets mit einer Haltedauer von drei bis sechs Monaten haben ihre Bestände zuletzt um fast 60 Prozent aufgestockt. Zudem stiegen die Abflüsse von Handelsbörsen deutlich an: Über 14,5 Millionen Token wurden in private Wallets transferiert, was oft auf eine langfristige Haltestrategie und sinkenden Verkaufsdruck hindeutet.

Der Kurs selbst bleibt jedoch angeschlagen. Aktuell notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar und verzeichnet heute ein Minus von 4,35 Prozent. Damit steuert der Token auf den fünften Verlustmonat in Folge zu, eine Negativserie, die es seit Anfang 2017 nicht mehr gab. Die kurzfristige Marktentwicklung wird nun davon abhängen, ob die langfristige institutionelle Perspektive das derzeitige Sentiment der Kapitulation überwiegen kann.

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