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XRP: Gespräch mit Analysten

Die Klassifizierung von XRP als digitaler Rohstoff könnte durch ein neues US-Gesetz dauerhaft festgeschrieben werden. Die Abstimmung im Senat steht unter Zeitdruck, während ETFs weiter Kapital anziehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Senatsentscheidung über CLARITY Act im April 2026
  • Gesetz würde XRP-Status als Rohstoff festschreiben
  • XRP-ETFs verzeichnen starke Kapitalzuflüsse
  • Institutionelle Investoren fordern klare Regeln

Im April 2026 steht XRP vor einem regulatorischen Wendepunkt. Der Digital Asset Market CLARITY Act muss das Senate Banking Committee passieren. Scheitert das Gesetz in diesem Monat, blockiert der anstehende US-Wahlkampf wohl weitere Fortschritte.

Das Repräsentantenhaus hat den Entwurf bereits im Juli 2025 verabschiedet. Das Gesetz überträgt die primäre Aufsicht über digitale Rohstoffe an die CFTC. Die SEC verliert entsprechend an Macht.

Gesetz schlägt Verwaltungsakt

Seit Mitte März stufen SEC und CFTC XRP offiziell als digitalen Rohstoff ein. Diese Einordnung ist allerdings nur ein interpretatives Dokument. Eine neue Regierung könnte den Beschluss jederzeit kippen. Die Folge: Große Vermögensverwalter halten sich mit Investitionen zurück.

Der CLARITY Act würde diesen Status in dauerhaftes Bundesrecht gießen. Analysten von Galaxy Research schätzen die Chancen für eine Verabschiedung in diesem Jahr auf rund 50 Prozent. Der immense Zeitdruck und viele ungelöste Detailfragen bremsen den Prozess. Senator Thom Tillis rechnet mit Verzögerungen bis in den Mai.

ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse

Parallel zum politischen Ringen fließt frisches Kapital in den Markt. XRP-ETFs sammelten im April netto über 65 Millionen Dollar ein. Allein der Bitwise-Fonds verbuchte den Großteil dieser Summe. Die kumulierten Zuflüsse aller XRP-ETFs steigen damit auf 1,27 Milliarden Dollar.

Auch der Kurs zeigt sich robust. Trotz geopolitischer Spannungen um den Iran hält sich XRP aktuell bei 1,43 Dollar. Damit notiert das Token knapp über der 50-Tage-Linie von 1,39 Dollar.

Auf Jahressicht steht allerdings noch ein Minus von knapp 24 Prozent auf der Kurstafel. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt bei 1,86 Dollar signalisiert anhaltenden Druck im übergeordneten Trend.

Infrastruktur für Großanleger

Abseits der Politik baut Ripple sein Netzwerk aus. Eine neue Partnerschaft mit dem südkoreanischen Versicherer Kyobo Life zielt auf die tokenisierte Abwicklung von Staatsanleihen ab. Transaktionen sollen künftig in Echtzeit stattfinden. Die Entwickler planen ein neues Protokoll für regulierte Kreditvergaben. Spezielle Token-Standards sollen das Management von Sicherheiten erleichtern.

Eine aktuelle Umfrage von Coinbase und EY-Parthenon unterstreicht das institutionelle Interesse. Ein Viertel der befragten Großinvestoren plant in diesem Jahr XRP-Käufe. Allerdings fordern 65 Prozent der Teilnehmer vorab klare regulatorische Rahmenbedingungen. Das Senate Banking Committee peilt eine erste Abstimmung für die letzten beiden Aprilwochen an.

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