Kumulierte Zuflüsse von rund 1,44 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische XRP-Spot-ETFs — das klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig liegt der Kurs seit Jahresbeginn rund 40 Prozent im Minus. Beides ist wahr, und genau darin liegt das aktuelle Spannungsfeld für XRP.
Institutionelles Kapital fließt — aber zögerlich
Sechs bis sieben aktive XRP-Spot-ETFs sind in den USA mittlerweile im Handel. Die Gesamtzuflüsse seit Auflegung summieren sich auf etwa 1,44 Milliarden Dollar, was auf eine wachsende institutionelle Akzeptanz hindeutet. Der März verlief jedoch deutlich verhaltener: Nur an vier Handelstagen verzeichneten die Produkte Nettozuflüsse, insgesamt flossen im laufenden Monat netto 28 Millionen Dollar ab. Das Bild ist also gemischt — grundsätzliches Interesse ja, aber kein breiter Kaufdruck.
Fed hält Zinsen hoch — und das spürt XRP
Der entscheidende Belastungsfaktor kommt von der US-Notenbank. Auf seiner Sitzung am 18. März 2026 ließ das FOMC den Leitzins unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Gleichzeitig reduzierten die Notenbanker ihre Prognose für Zinssenkungen in diesem Jahr von zwei auf nur noch eine. Das „higher for longer“-Umfeld belastet risikoreiche Anlagen — XRP notiert aktuell bei rund 1,36 US-Dollar und damit weit unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 3,56 Dollar.
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Technisch gesehen ist die Lage angespannt. Widerstand liegt bei 1,40 Dollar, was mit wichtigen gleitenden Durchschnitten zusammenfällt. Für eine Erholung müsste der Kurs diese Zone zurückerobern und halten. Auf der Unterseite gilt 1,32 Dollar als erste Unterstützung; darunter rückt die Marke von 1,28 Dollar in den Fokus. Der RSI liegt aktuell bei neutralen 59 — kein Kaufsignal, aber auch kein Warnsignal.
Netzwerk besteht Stresstest
Abseits der Kursdiskussion lieferte das XRP Ledger am 28. März ein technisches Signal: Die Transaktionsrate stieg auf über 120 TPS, einzelne Blöcke verarbeiteten zwischen 600 und 700 Transaktionen. Ausgelöst wurde der Anstieg vor allem durch massenhafte Stornierungen von Angeboten auf dem dezentralen Börsenprotokoll des Netzwerks — Händler passten ihre Positionen an. Das Netzwerk bewältigte die Last ohne Leistungseinbußen oder ungewöhnlichen Gebührenanstieg.
Ob die institutionellen Zuflüsse in die ETF-Produkte ausreichen, um den makroökonomischen Gegenwind zu kompensieren, hängt maßgeblich davon ab, wann die Fed ihren nächsten Zinsschritt vollzieht — und ob es bei dem einen für 2026 prognostizierten Schnitt bleibt.
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