Über 120 Krypto-Unternehmen machen derzeit massiven Druck auf den US-Senat. Sie fordern ein bundesweites Gesetz für den rechtlichen Status von XRP. Verpasst der Bankenausschuss die entscheidende Frist im Mai, droht ein jahrelanger politischer Stillstand.
Gesetzgebung unter Zeitdruck
Das sogenannte CLARITY-Gesetz soll XRP dauerhaft als digitalen Rohstoff einstufen. Bisher stützt sich dieser Status nur auf eine gemeinsame Interpretation der US-Behörden SEC und CFTC. Ripple Labs will diese Einstufung nun gesetzlich absichern. Damit will das Unternehmen künftige Kurswechsel der Behörden verhindern.
Ein Bündnis um Ripple, Coinbase und Kraken reichte am 23. April 2026 ein formelles Schreiben ein. Die Forderung: Der Bankenausschuss muss den Entwurf endlich bearbeiten. Bisher hat der Ausschussvorsitzende Tim Scott den Prozess dreimal verschoben. Hauptgrund war ein Streit um Stablecoins.
Die Zeit drängt. Senator Bernie Moreno warnt vor den Folgen des anstehenden Wahlkampfs. Passiert das Gesetz den Ausschuss nicht vor der Sitzungspause am 21. Mai, könnte sich das Vorhaben bis 2030 verzögern.
Wachstum abseits der Politik
Während Washington zögert, baut Ripple sein Ökosystem weiter aus. Der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin RLUSD erreichte Ende April eine Marktkapitalisierung von 1,6 Milliarden Dollar. Das Angebot wuchs allein in diesem Monat um rund 30 Prozent. Neue Schnittstellen verbinden RLUSD nun direkt mit Ethereum und Cardano.
Im gleichen Schritt wächst das Interesse europäischer Großbanken. Ein Konsortium aus ING, UniCredit und BNP Paribas entwickelt aktuell einen Euro-Stablecoin auf dem XRP-Ledger. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Die Banken wollen die schnelle Infrastruktur für regulierte grenzüberschreitende Zahlungen nutzen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Parallel dazu rüstet Ripple sein Netzwerk gegen künftige Bedrohungen auf. Das Entwicklerteam startete die zweite Phase eines Plans zur Abwehr von Quantencomputern. Aktuell sind laut einem Prüfbericht nur minimale Teile des XRP-Angebots für solche Angriffe anfällig.
ETFs stützen den Kurs
Trotz der politischen Hängepartie bleibt das institutionelle Interesse hoch. Die US-amerikanischen XRP-ETFs verzeichneten im April Nettozuflüsse von knapp 82 Millionen Dollar. Seit dem Start im November 2025 sammelten die Fonds über 1,5 Milliarden Dollar an.
Am Spotmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Der XRP-Kurs notiert aktuell bei 1,39 US-Dollar und verlor seit Jahresbeginn knapp 26 Prozent an Wert.
Damit bewegt sich der Token exakt auf der Linie seines 50-Tage-Durchschnitts. Vom alten Hoch bei 3,56 Dollar ist der Kurs weit entfernt.
Die kurzfristige Richtung diktiert nun der politische Kalender. Setzt der Bankenausschuss das CLARITY-Gesetz vor dem 21. Mai auf die Tagesordnung, fällt eine massive Unsicherheit weg. Scheitert der Vorstoß, droht XRP eine jahrelange regulatorische Grauzone.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 28. April liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
