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XRP: Banken erhöhen Engagement

XRP zählt laut BIZ zu den fünf Kryptowährungen mit der höchsten Bankenexposition. Trotz dieser institutionellen Annäherung steht die Digitalwährung unter kurzfristigem Preisdruck.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • BIZ stuft XRP unter Top-5-Bankenexpositionen ein
  • Evernorth plant Milliarden-SPAC-Fusion für Nasdaq-Listing
  • Kurs testet Unterstützung bei 1,40 US-Dollar
  • Ripple vernichtet weiterhin RLUSD-Stablecoins

Gleich mehrere Entwicklungen rücken XRP derzeit in den Fokus institutioneller Investoren. Laut aktuellen Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gehört XRP mittlerweile zu den fünf Kryptowährungen mit der höchsten Bankenexposition weltweit — neben Bitcoin, Ethereum und Solana.

Institutionelle Weichen werden gestellt

Die BIZ-Auswertung umfasst 150 Banken, darunter 29 global systemrelevante Institute. Dass XRP in diesen Kreis aufgestiegen ist, unterstreicht eine zunehmende Standardisierung digitaler Assets in traditionellen Bankbilanzen. JPMorgan schätzt, dass die zugrundeliegende Technologie von Ripple bis zu 120 Milliarden US-Dollar im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr beeinflussen könnte.

Parallel dazu hat Evernorth, ein auf institutionelle XRP-Adoption ausgerichtetes Unternehmen, am 18. März eine S-4-Anmeldung bei der SEC eingereicht. Ziel ist ein Nasdaq-Listing über eine SPAC-Fusion, die mehr als eine Milliarde US-Dollar einbringen soll. Das Kapital soll primär in den Aufbau einer XRP-Treasury sowie in DeFi-Initiativen fließen. Evernorth hält derzeit rund 473 Millionen XRP im Wert von etwa 692 Millionen US-Dollar.

Preisdruck trotz positiver Signale

Auf Kursebene zeigt sich ein anderes Bild. XRP testet aktuell die Unterstützungszone bei 1,40 US-Dollar — nach einem Wochenhoch von rund 1,60 US-Dollar am 22. März. On-Chain-Daten zeigen eine erhebliche Angebotskonzentration zwischen 1,58 und 1,60 US-Dollar, wo etwa zwei Milliarden XRP in Wallets liegen, die zu diesen Preisen gekauft wurden. Diese Zone fungiert als technischer Widerstand.

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Zusätzlich belastet ein breiteres Marktumfeld: Bitcoin fiel zuletzt in Richtung 70.000 US-Dollar, was auch XRP unter Druck setzte. Auf Jahressicht hat die Kryptowährung rund 24 Prozent an Wert verloren.

Am Rande: Binance hat zum 27. März mehrere Margin-Handelspaare inklusive XRP/BNB eingestellt. Offene Positionen werden zu diesem Zeitpunkt automatisch zum Marktpreis geschlossen — Nutzer wurden aufgefordert, Positionen vorher manuell zu schließen.

Ripple verbrennt unterdessen weiter RLUSD-Stablecoins: Im März wurden 9 Millionen Token vernichtet, insgesamt seit dem Launch Ende 2025 bereits 47 Millionen. Der direkte Einfluss dieser Maßnahmen auf den XRP-Kurs bleibt jedoch begrenzt.

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