Seit Jahresbeginn hat XRP fast ein Viertel seines Wertes eingebüßt. Auf dem Papier sieht das nach einer tiefen Krise aus. Hinter den Kulissen positioniert sich das große Geld allerdings für ein politisches Schlüsselereignis in Washington. Im April fließen Rekordsummen in XRP-ETFs.
Institutionelles Kapital strömt in den Markt
Allein in diesem Monat sammelten die Fonds über 65 Millionen US-Dollar an frischem Kapital ein. Damit sind die Abflüsse aus dem schwachen März vollständig ausgebügelt. Die kumulierten Netto-Mittelzuflüsse erreichen mit rund 1,27 Milliarden US-Dollar ein neues Dreimonatshoch. Den Löwenanteil der neuen Gelder verbuchen die Produkte von Bitwise und Franklin Templeton.
Parallel zu den Fondsgesellschaften greifen auch Großinvestoren zu. In der vergangenen Woche akkumulierten diese sogenannten Wale rund 360 Millionen Token im Gegenwert von über einer halben Milliarde US-Dollar. Dieser massive Aufbau von Positionen fällt exakt in die heiße Phase des Digital Asset Market CLARITY Act.
Das Gesetz soll XRP dauerhaft als digitale Ware einstufen und damit regulatorische Risiken in den USA beseitigen. Nach der Zustimmung im Repräsentantenhaus und im Agrarausschuss liegt der Entwurf nun im Bankenausschuss des Senats. Eine Abstimmung wird noch vor Ende April erwartet. Die Wettplattform Polymarket taxiert die Chance auf eine Verabschiedung aktuell auf 49 Prozent.
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Technisches Bild und interne Konkurrenz
Am Kryptomarkt reagiert der Kurs auf die Gemengelage. XRP notiert aktuell bei 1,45 US-Dollar und verzeichnet auf Wochensicht ein Plus von gut fünf Prozent. Bis zu einem echten Ausbruch ist der Weg allerdings weit. Der Token handelt deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 1,88 US-Dollar.
Hinzu kommt eine strukturelle Herausforderung aus dem eigenen Haus. Ripple hat mit RLUSD einen an den Dollar gekoppelten Stablecoin etabliert, dessen Marktkapitalisierung bereits 1,44 Milliarden US-Dollar erreicht. Marktbeobachter werten das Produkt als attraktiveres Brücken-Asset für Banken, was die langfristige Nachfrage nach XRP dämpfen könnte.
Die verbleibenden Tage im April entscheiden über die kurzfristige Richtung. Fällt das Votum im Senatsausschuss positiv aus, rückt die Marke von 1,52 US-Dollar – der aktuelle 100-Tage-Durchschnitt – als erstes technisches Ziel in den Fokus.
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