XPeng baut seine Modellpalette konsequent aus und bereitet den Marktstart von zwei neuen SUV-Modellen vor. Während das Flaggschiff GX kurz vor der Veröffentlichung steht, dämpft ein vorsichtiger Analystenausblick die Stimmung aufgrund steigender Kosten. Kann die neue Modelloffensive die Skepsis am Markt rechtzeitig entkräften?
- Barclays senkt Kursziel auf 17 US-Dollar (Einstufung: „Underweight“).
- Flaggschiff-SUV GX offiziell im MIIT-Katalog gelistet.
- Kompakteres Modell G02 bei Testfahrten gesichtet.
Analysten dämpfen Erwartungen
Die Investmentbank Barclays hat ihre Einschätzung für XPeng gestern revidiert. Die Analysten reduzierten das Kursziel von 20 auf 17 US-Dollar und behielten die Einstufung „Underweight“ bei. Grund für die Korrektur sind schwache Verkaufszahlen zu Jahresbeginn sowie die Sorge vor steigenden Komponentenkosten.
Diese könnten die Margen und das Wachstum im laufenden Jahr erheblich belasten. Damit positioniert sich Barclays deutlich defensiver als der Marktkonsens, der die Aktie im Durchschnitt bei rund 25,42 US-Dollar sieht und mehrheitlich zum Kauf rät.
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Neue SUV-Modelle im Anflug
Auf der operativen Seite forciert XPeng hingegen die Expansion. Details zum neuen Flaggschiff-SUV GX sickerten am Dienstag durch, nachdem das Modell offiziell im Katalog des chinesischen Industrieministeriums (MIIT) gelistet wurde. Dieser Schritt erfolgt üblicherweise unmittelbar vor dem Verkaufsstart. Der GX ist als luxuriöser Sechssitzer konzipiert und soll sowohl als reines Elektroauto (BEV) als auch in einer Version mit Reichweitenverlängerer (EREV) erscheinen.
Parallel dazu wurde gestern ein kleineres SUV-Modell mit dem Projektnamen G02 bei Straßenfests in China gesichtet. Branchenkenner ordnen das Fahrzeug als kompakte Ergänzung zum großen GX ein. Der G02 wird voraussichtlich ebenfalls mit BEV- und EREV-Antrieben angeboten. Er soll auf ein rein kamerabasiertes Assistenzsystem setzen und ohne teure LiDAR-Sensoren auskommen, was einen angestrebten Preisrahmen zwischen 300.000 und 400.000 Yuan ermöglicht.
Mit der MIIT-Listung des GX ist der zeitnahe Marktstart in China gesichert. Anleger achten nun darauf, ob die neuen Modelle die Absatzzahlen bereits im nächsten Quartal signifikant steigern können, um den von Analysten befürchteten Kostendruck abzufedern. Die kommenden Auslieferungsberichte werden zeigen, wie stark die Nachfrage im Premium-Segment tatsächlich ausfällt.
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