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Symbolbild, KI-generiert

Xiaomi Auto überschreitet erneut 30.000 Auslieferungen

Xiaomi bringt sein neues Faltmodell auf den Markt, meldet erneut mehr als 30.000 Auto-Auslieferungen und sieht die Aktie dennoch unter Druck.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Xiaomi präsentiert neues Falt-Smartphone
  • Auto-Sparte überschreitet erneut 30.000 Auslieferungen
  • CXMT liefert Speicher für Flaggschiff
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn 30 Prozent

Xiaomi hat am Montag in China sein neues Falt-Smartphone Xiaomi 18 Fold vorgestellt und gleichzeitig weitere Produkte präsentiert, darunter das Xiaomi Pad 9 Pro Max sowie neue Modelle der Elektroauto-Sparte. Der Launch war bereits für den 7. September 2026 angekündigt worden und markiert einen der wichtigsten Produkttermine des Konzerns in diesem Jahr.

Parallel zum Smartphone-Start meldet die Autosparte Xiaomi Auto einen weiteren operativen Erfolg: Im August überschritt der Bereich laut Medienberichten zum fünften Mal in Folge die Marke von 30.000 Auslieferungen, ohne dass Xiaomi eine exakte Zahl nannte.

Die Serie von fünf Monaten in Folge über dieser Schwelle unterstreicht, dass die Fertigungskapazitäten inzwischen stabil genug sind, um die Nachfrage kontinuierlich zu bedienen – ein Punkt, der für Anleger angesichts der ambitionierten Auslieferungsziele des Konzerns von Bedeutung ist.

Speicherchips vom heimischen Zulieferer

Für das faltbare Flaggschiff setzt Xiaomi laut Reuters auf Speicherchips des chinesischen Herstellers CXMT. Die Kooperation war bereits Ende August bekannt geworden und wurde nun mit dem tatsächlichen Marktstart bestätigt.

Die Entscheidung für einen heimischen Chiplieferanten fügt sich in den Trend chinesischer Technologiekonzerne, ihre Lieferketten zunehmend von westlichen Halbleiterherstellern unabhängig zu machen – ein strategisches Signal, das über das einzelne Produkt hinausweist.

Kurs bleibt unter Druck

An der Börse hat die Nachrichtenlage der vergangenen Tage den Kurs bislang nicht stabilisieren können. Am Montag schloss die Aktie bei 3,04 Euro, ein Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vortag.

Seit Jahresbeginn steht damit ein Rückgang von 30 Prozent zu Buche, auf Zwölfmonatssicht sogar von 49 Prozent. Der Titel notiert damit weiterhin deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 3,52 Euro, was auf einen fortgesetzten mittelfristigen Abwärtstrend hindeutet.

Die Diskrepanz zwischen operativen Fortschritten – neuem Flaggschiff-Produkt, stabilen Auslieferungszahlen bei den Elektroautos und einer gesicherten Chip-Versorgung – und der schwachen Kursentwicklung fällt auf.

Offenbar preist der Markt weiterhin Risiken ein, die über die aktuellen Produktankündigungen hinausgehen, etwa mit Blick auf Margen im Automobilgeschäft oder die Wettbewerbsintensität im Smartphone-Segment. Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob sich die operative Dynamik der vergangenen Wochen in den kommenden Quartalszahlen niederschlägt.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.