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Xiaomi Aktie: Warten schwierige Zeiten?

Xiaomi startet seine T-Serie bereits im zweiten Quartal, während die Aktie nahe dem Jahrestief notiert. Quartalszahlen Ende Mai sollen Klarheit über die Margenentwicklung bringen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue T-Serie startet früher
  • Aktie nahe Jahrestief
  • Rückkauf eigener Aktien
  • Quartalszahlen Ende Mai

Starke Produktoffensive, schwache Kurse — bei Xiaomi klaffen operative Dynamik und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Der chinesische Technologiekonzern zieht den Start seiner neuen Smartphone-Generation überraschend um Monate vor. An der Börse kämpft das Papier derweil nahe dem Jahrestief um eine Bodenbildung.

Normalerweise präsentiert Xiaomi die Modelle seiner T-Reihe im September. In diesem Jahr bricht das Unternehmen mit der sechsjährigen Tradition. Das Xiaomi 17T und die Pro-Version sollen bereits im laufenden zweiten Quartal auf den Markt kommen. Zahlreiche erteilte Zertifizierungen von internationalen Behörden wie der US-amerikanischen FCC deuten auf eine zeitnahe globale Einführung hin.

Technisch setzt der Konzern laut Vorabinformationen auf aktuelle MediaTek-Prozessoren und verbaut größere Akkus als in der Vorgängergeneration. Preislich orientiert sich die Serie an den bekannten Niveaus. Leaks zufolge startet das Basismodell bei rund 650 Euro, die Pro-Variante bei knapp 800 Euro.

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Kostendruck trifft auf fallende Kurse

An der Börse verpufft diese operative Betriebsamkeit bislang. Die in Hongkong gelistete Aktie notiert bei 3,42 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf rund 24 Prozent. Um das Vertrauen der Investoren zu stärken, griff das Management zuletzt ein. In den vergangenen Handelstagen kaufte Xiaomi eigene Aktien im Wert von rund 200 Millionen Hongkong-Dollar zurück.

Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger liegt auf der Kostenseite. Die Preise für Speicherchips ziehen massiv an, da Produzenten wie Samsung ihre Kapazitäten für KI-Anwendungen umleiten. Laut Prognosen des Marktforschers TrendForce dürften sich DRAM-Bausteine in diesem Jahr um mehr als die Hälfte verteuern. Das könnte die Margen im Kerngeschäft spürbar belasten. Konkurrenten wie Lenovo haben sich durch frühe Einkäufe abgesichert. Xiaomis Exposition gegenüber diesem Preisdruck ist aktuell unklar.

Quartalszahlen bringen Klarheit

Konkrete Daten zur Margenentwicklung liefert der Konzern Ende des Monats. Für den 26. Mai hat Xiaomi eine Vorstandssitzung einberufen, um die Ergebnisse des ersten Quartals freizugeben. Weitere Themen stehen laut der offiziellen Mitteilung nicht auf der Agenda. Zeigen die Finanzdaten eine robuste Abwehrkraft gegen die steigenden Komponentenkosten, könnte der vorgezogene Smartphone-Launch den nötigen Impuls für eine nachhaltige Kurserholung liefern.

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