Stellantis-Gespräche, Goldman-Sachs-Abstufung, Steuerstreit in Indien — bei Xiaomi häufen sich derzeit die Meldungen. Nicht alle davon sind erfreulich. Die Aktie notiert knapp 41 Prozent unter dem Stand vor einem Jahr.
Goldman kürzt kräftig
Goldman Sachs hat seine Prognosen für Xiaomi über alle Geschäftsbereiche hinweg spürbar gesenkt — Smartphones, AIoT und Elektrofahrzeuge eingeschlossen. Als Treiber nennt die Bank steigende Vorleistungskosten sowie den schrittweisen Abbau staatlicher EV-Subventionen in China. Die bereinigten Nettogewinnschätzungen für 2025 bis 2027 fallen um bis zu 24 Prozent, das Kursziel sinkt von 47,50 auf 41 Hongkong-Dollar.
Um dem Kursdruck entgegenzuwirken, kaufte Xiaomi allein im vergangenen Monat eigene Aktien im Wert von mehr als 3,2 Milliarden Hongkong-Dollar zurück — so viel wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Bislang ohne durchschlagenden Effekt.
Europa-Ambitionen und Indiens Steuerbehörden
Gleichzeitig kursieren Berichte über Sondierungsgespräche mit Stellantis. Demnach hätten sich Vertreter beider Unternehmen über eine mögliche Xiaomi-Beteiligung an europäischen Stellantis-Marken — darunter Maserati — sowie über Produktionskapazitäten unterhalten. Xiaomi hat sich dazu nicht geäußert, Reuters konnte die Berichte nicht unabhängig bestätigen.
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Weniger spekulativ ist der Steuerstreit in Indien. Behörden werfen Xiaomi Zollhinterziehung bei Lizenzzahlungen vor. Eine vorläufige Forderung von 72 Millionen US-Dollar könnte inklusive Strafen und Zinsen auf über 150 Millionen US-Dollar anwachsen — rund 610 Millionen US-Dollar an Unternehmensvermögen bleiben in dem Land eingefroren.
Technologie und der Blick nach vorn
Auf der Produktseite setzt Xiaomi auf Premiumkurs: Das Xiaomi 17 Ultra kostet bis zu 1.499 Euro und wurde Ende Februar auf dem Mobile World Congress vorgestellt. Im eigenen EV-Werk absolvierten Humanoid-Roboter erste Praxistests mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent — ein früher Schritt, der zeigt, wohin die Entwicklung mittelfristig gehen soll.
Am 24. März tagt der Vorstand zur Genehmigung der Jahreszahlen 2025. Auf der Agenda steht auch die mögliche erste Abschlussdividende seit dem Börsengang. Daneben werden ein vollständiges Jahresgewinnbild der EV-Sparte sowie mögliche Updates zu Xiaomis eigenem Sprachmodell erwartet — Datenpunkte, die Klarheit über den tatsächlichen Zustand des Unternehmens bringen dürften.
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