Hohe Produktfrequenz trifft auf einen tiefen Kursrutsch. Während Xiaomi an der Börse massiv an Wert verloren hat, drückt das Management operativ aufs Tempo. Ein neues Premium-Smartphone und optimistische Analystenstimmen sollen nun die Wende einleiten.
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 3,46 Euro. Damit hat der Wert seit dem Jahreswechsel rund 23 Prozent eingebüßt. Charttechnisch zeichnet sich nach dem jüngsten Tief bei 3,17 Euro jedoch eine erste Bodenbildung ab.
Premium-Fokus im Kerngeschäft
CEO Lei Jun kündigte über den chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo ein weiteres Modell der aktuellen Flaggschiff-Serie an. Das Xiaomi 17 Max soll noch im Mai auf den Heimatmarkt kommen und schließt mit einem 6,9-Zoll-Display die Lücke zwischen der Standard- und der Ultra-Version. Vorbestellungen laufen bereits.
Zu den technischen Spezifikationen gehören:
* Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5
* Kamera: 200-Megapixel-Hauptsensor aus der Leica-Kooperation
* Akku: Erwartete 8.000-mAh-Batterie mit 100-Watt-Schnellladefunktion
Marktbeobachter werten die strikte Premium-Strategie als Versuch, die Profitabilität im Smartphone-Sektor abzusichern. Parallel dazu investiert der Konzern massiv in seine Elektromobilitäts-Sparte. In München eröffnete das Unternehmen kürzlich ein Forschungszentrum, das gezielt Ingenieure aus der europäischen Autoindustrie rekrutiert. Sie sollen die Software-Integration für aktuelle und kommende Fahrzeugmodelle optimieren.
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Das Jahresziel für 2026 liegt bei 550.000 Fahrzeugen. Allein im April übergab Xiaomi mehr als 30.000 Einheiten des Modells SU7.
Analysten positionieren sich vor den Zahlen
Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen hellt sich die Stimmung unter institutionellen Investoren auf. Die Investmentbank HSBC hob ihr Kursziel auf 54 Hongkong-Dollar an. Analysten loben explizit die Verzahnung von Smartphones, Smart-Home-Geräten und dem Elektroauto. Auch Goldman Sachs rechnet mit starken Zahlen und traut dem Konzern zu, die Markterwartungen zu übertreffen.
Am 26. Mai tritt das Board of Directors zusammen, um die Ergebnisse für das erste Quartal zu verabschieden. Dann müssen die detaillierten Margen im Smartphone-Geschäft und die operativen Fortschritte der Autosparte belegen, ob der aktuelle Optimismus der Analysten gerechtfertigt ist.
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