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Xiaomi: 33,1 Milliarden RMB für F&E 2025

Xiaomi treibt mit Rekordausgaben die KI-Entwicklung voran, während der Aktienkurs auf den tiefsten Stand seit einem Jahr fällt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordinvestition von 33 Milliarden RMB in F&E
  • Neue KI-Modelle für das Produktökosystem
  • Aktie erreicht 52-Wochen-Tief bei 3,27 Euro
  • Steigende Komponentenpreise belasten die Marge

Starke Nachfrage, schwache Kurse — bei Xiaomi klaffen Investitionsoffensive und Börsenstimmung gerade weit auseinander. Der Konzern veröffentlichte seinen achten ESG-Bericht und zeigt sich technologisch ehrgeizig. Die Aktie notiert währenddessen auf dem tiefsten Stand seit zwölf Monaten.

Rekordausgaben für Forschung

Xiaomi investierte im Geschäftsjahr 2025 rund 33 Milliarden RMB in Forschung und Entwicklung. Das ist ein Rekordhoch. Rund 45 Prozent der gesamten Belegschaft arbeiten im F&E-Bereich — ein ungewöhnlich hoher Anteil für einen Hardware-Konzern.

Ein großer Teil dieser Mittel floss in neue KI-Modelle. Xiaomi stellte drei neue Architekturen vor: MiMo-V2-Pro, MiMo-Omni und MiMo-TTS. Sie sollen als technologische Basis für das gesamte Produktökosystem dienen.

Im Hardware-Bereich meldet Xiaomi eine Neuheit: Das Unternehmen implementierte eine Ultra-Low-Standby-Technologie für 100-Watt-Ladegeräte. Ferner recycelte der Konzern im Berichtszeitraum mehr als zwei Millionen gebrauchte Smartphones und verzehnfachte den Bezug von Grünstrom auf 40 Millionen kWh.

Software-Update für die E-Auto-Sparte

Parallel treibt Xiaomi seine Elektroauto-Sparte voran. Ein neues Over-the-Air-Update senkt die Freischalt-Schwelle für Fahrassistenzsysteme von 1.000 auf 300 Kilometer. Laut internen Studien reduziert der Einsatz dieser Systeme die Unfallhäufigkeit um 30 Prozent.

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Margen unter Druck, Aktie auf Tief

Die Börse honoriert den Investitionseifer bislang nicht. Xiaomi-Aktien schlossen gestern bei 3,27 Euro — das ist das 52-Wochen-Tief. Seit Jahresanfang verlor der Titel rund 27 Prozent, auf Sicht von zwölf Monaten sogar mehr als 40 Prozent.

Der Hauptgrund: Komponenten-Preise haben sich seit Anfang 2025 teilweise verfünffacht. Xiaomi gibt den Kostendruck weiter. Das Basismodell der für Mai erwarteten 17T-Smartphone-Serie startet bei 749 Euro, die Pro-Variante soll rund 1.000 Euro kosten — jeweils etwa 100 Euro mehr als bei der Vorgängergeneration.

Die Analystengemeinschaft ist gespalten. Goldman Sachs und Citigroup halten an Kaufempfehlungen fest. JPMorgan äußert sich deutlich zurückhaltender, ohne eine konkrete Kursziel-Angabe im Bericht zu nennen. Den nächsten konkreten Impuls liefert Xiaomi im Mai, wenn der Konzern die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 vorlegt.

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