Xerox kämpft gegen den Abwärtstrend. Während der Aktienkurs schrumpft, bringen sich institutionelle Investoren in Stellung. Die Neuausrichtung des Traditionskonzerns tritt in eine kritische Phase.
Investoren trotzen dem Kursverfall
STARTEEPO Invest nutzt die aktuelle Schwächephase für einen Einstieg im großen Stil. Der Investor hat seinen Anteil laut US-Börsenaufsicht SEC auf über sechs Prozent aufgestockt. Parallel dazu verlor die Aktie allein im letzten Monat rund 13 Prozent an Wert.
An der Börse notiert das Papier derzeit bei 2,44 Euro. Damit liegt der Kurs deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,19 Euro. Die Marktlage bleibt angespannt, die Volatilität liegt bei hohen 71 Prozent.
Firmenchef Louie Pastor treibt die „Reinvention“-Strategie voran. Ein Kernstück bildet die Integration von Lexmark. Für den Zukauf zahlte Xerox im vergangenen Jahr rund 768 Millionen Dollar.
Reicht die Übernahme von Lexmark aus, um den Abwärtstrend im Hardware-Markt dauerhaft zu stoppen? Die Stimmung am Markt ist gespalten. Während Großanleger zukaufen, warnen Analysten vor erhöhten Risiken im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld.
Umbau belastet das operative Geschäft
Die Zahlen spiegeln den harten Umbau wider. Im ersten Quartal stieg der Umsatz zwar auf 1,85 Milliarden Dollar. Rechnet man den Lexmark-Effekt heraus, sank der Erlös jedoch um knapp vier Prozent.
Um die Liquidität zu sichern, kooperiert Xerox mit TPG Angelo Gordon. Das Gemeinschaftsunternehmen soll die Bilanz entlasten. Der Vorstand hält indes an seinen Jahreszielen fest.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von über 7,5 Milliarden Dollar an. Dabei soll ein freier Cashflow von etwa 250 Millionen Dollar entstehen. Die Dividende bleibt stabil.
Ende Juli schüttet Xerox 0,025 Dollar je Aktie an die Anteilseigner aus. Der Erfolg der Sanierung hängt nun an der Effizienz der neuen IT-Services.
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