Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Workday Aktie: Radikaler Umbau
Symbolbild, KI-generiert

Workday Aktie: Radikaler Umbau

Workday reagiert auf massiven Kursverlust mit der Rückkehr von Mitgründer Aneel Bhusri als CEO, einem Stellenabbau und deutlichen Analystenkürzungen. Die nächsten Quartalszahlen werden strategische Weichen stellen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mitgründer Bhusri übernimmt CEO-Posten zurück
  • Abbau von rund 400 Stellen weltweit
  • Kursziele von UBS und Stifel gesenkt
  • Vergütungspaket an Börsenkursziele geknüpft

Die Workday Aktie steht nach einem Kursverlust von rund 50 Prozent gegenüber ihrem Rekordhoch vor einem tiefgreifenden Umbruch. Mit der Rückkehr des Mitbegründers Aneel Bhusri auf den Chefposten und einem angekündigten Stellenabbau reagiert das Unternehmen auf das schwindende Anlegervertrauen. Kann die Rückkehr des Gründers die Wende einleiten?

  • Führungswechsel: Mitbegründer Aneel Bhusri übernimmt mit sofortiger Wirkung den CEO-Posten von Carl Eschenbach.
  • Stellenabbau: Reduzierung der weltweiten Belegschaft um rund 400 Stellen (ca. 2 Prozent).
  • Restrukturierungskosten: Einmalbelastungen von etwa 135 Millionen US-Dollar erwartet.
  • Kurszielsenkungen: Namhafte Analysten wie UBS und Stifel korrigieren ihre Erwartungen deutlich nach unten.

Millionen-Paket für den Gründer

Der Führungswechsel markiert eine Zäsur für das Softwareunternehmen. Carl Eschenbach verlässt den Chefposten, während Aneel Bhusri mit einem Vergütungspaket im Gesamtwert von rund 138,8 Millionen US-Dollar zurückkehrt. Das Paket besteht primär aus Aktienoptionen, wovon 75 Millionen US-Dollar an das Erreichen spezifischer Kursziele innerhalb der nächsten fünf Jahre geknüpft sind. Damit setzt das Management einen klaren Anreiz für eine langfristige Erholung des Börsenwerts, der zuletzt von 80 Milliarden auf etwa 38 Milliarden US-Dollar schrumpfte.

Restrukturierung und Analysten-Druck

Parallel zur personellen Neuaufstellung reduziert Workday seine Kostenbasis. Der Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen sowie die Aufgabe von Büroflächen führen zu Restrukturierungskosten von 135 Millionen US-Dollar. Diese Maßnahmen erfolgen in einem schwierigen Marktumfeld für Cloud-Software-Anbieter, da Investoren zunehmend hinterfragen, ob künstliche Intelligenz herkömmliche Geschäftsmodelle disruptieren könnte.

Die Reaktion der Finanzinstitute fiel deutlich aus:
* UBS senkte das Kursziel von 240 auf 170 US-Dollar (Rating: Neutral).
* Stifel reduzierte das Ziel von 235 auf 175 US-Dollar.
* BTIG kürzte die Erwartung von 285 auf 230 US-Dollar.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Trotz eines Umsatzwachstums von 16 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2025 reagiert der Markt empfindlich auf Anzeichen eines verlangsamten Wachstums bei den Abonnement-Einnahmen. Am 24. Februar 2026 wird Workday die nächsten Quartalsergebnisse präsentieren. Anleger erwarten dann Details zur neuen Strategie unter Bhusri und Informationen darüber, wie das Unternehmen dem Wettbewerbsdruck durch KI-basierte Lösungen begegnen will. Das Erreichen der im Vergütungspaket definierten Kursziele wird maßgeblich davon abhängen, ob Workday das Vertrauen in sein langfristiges Wachstumsszenario wiederherstellen kann.

Anzeige

Stand heute, 28. Oktober: Workday – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Workday investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 28. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Workday: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Workday

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/