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Workday Aktie: KI-Offensive läuft

Workday gewinnt neue Kunden und rollt KI-Tools aus, während mehrere Top-Manager Aktien im Wert von über 23 Millionen US-Dollar verkaufen. Die Analystenstimmung bleibt positiv.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue KI-Tools für Personalplanung ab Ende Januar
  • Übernahme von Sana für 1,1 Milliarden US-Dollar geplant
  • Mehrere Führungskräfte verkaufen große Aktienpakete
  • Analysten halten positive Bewertung bei leicht gesenkten Kurszielen

Workday setzt seine Transformation zur KI-Plattform mit Nachdruck um. Während das Unternehmen neue Kunden gewinnt und KI-Tools für die Personalplanung ausrollt, verkaufen gleichzeitig mehrere Top-Manager Aktien. Steht hinter der operativen Stärke auch Vertrauen in die eigene Strategie?

Neue Kunden und KI-Innovationen

Das Unternehmen für Personaldaten- und Finanzmanagement hat seine Offensive im Einzelhandels- und Gastronomiesektor deutlich beschleunigt. Zu den neu gewonnenen Kunden zählen unter anderem Alterra Mountain Company und die Restaurantkette Zaxby’s. Sie setzen auf Workday-Lösungen, um ihre Einstellungsprozesse zu verbessern und Personalkosten zu optimieren.

Kern dieser Strategie sind neue KI-gestützte Tools. Ab Ende Januar 2026 soll eine KI-gestützte Prognosefunktion in der Personalplanung verfügbar sein, die historische Daten nutzt, um Kundennachfrage vorherzusagen und präzisere Dienstpläne zu erstellen. Erste Nutzer berichten von einer Reduzierung der Planungszeit um bis zu 67%. Im Frühjahr 2026 folgt der „Workday Frontline Agent“, ein Tool zur Verwaltung von Schichttauschen.

Strategische Partnerschaften und Akquisition

Zudem stärkt Workday seine KI-Kompetenz durch Partnerschaften und Zukäufe. Seit Dezember 2025 ist das Unternehmen Teil der US Tech Force Initiative, um eine KI-fähige Belegschaft im öffentlichen Sektor mit aufzubauen. Ein weiterer strategischer Meilenstein steht unmittelbar bevor: Die Übernahme des KI-Unternehmens Sana für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar soll bis zum 31. Januar 2026, dem Ende des laufenden Geschäftsjahres, abgeschlossen werden. Diese Akquisition soll die Bildungsangebote und Enterprise-KI-Fähigkeiten von Workday erheblich vertiefen.

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Insider-Verkäufe und Analystenmeinungen

Parallel zu diesen operativen Fortschritten war eine bemerkenswerte Verkaufsaktivität von Insidern zu beobachten. Zwischen dem 5. und 10. Januar 2026 verkauften mehrere Führungskräfte, darunter CFO Zane Rowe und Mitgründer David A. Duffield, Aktien im Gesamtwert von über 23 Millionen US-Dollar. Solche Transaktionen können verschiedene Gründe haben und sind nicht zwangsläufig ein negatives Signal, werden von Anlegern jedoch stets aufmerksam verfolgt.

Die Analystenstimmung bleibt grundsätzlich positiv, wenn auch mit leichten Kurszielanpassungen. Barclays und RBC Capital halten ihre „Overweight“- beziehungsweise „Outperform“-Einstufungen bei, senkten jedoch ihre Kursziele leicht auf 275 bzw. 300 US-Dollar. Der Konsens unter Analysten bleibt bei „Moderate Buy“.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Die nächste wichtige Wegmarke für Investoren sind die Quartalszahlen für Q4 des Geschäftsjahres 2026, die voraussichtlich Anfang März 2026 veröffentlicht werden. Dabei wird der Fokus auf der Integration der Sana-Übernahme und der Marktakzeptanz der neuen KI-Lösungen liegen. Workday hat für das am 31. Januar endende Geschäftsjahr zuletzt ein Subskriptionsumsatzwachstum von 14,4% auf 8,828 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

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